Ein kleines Tief bringt in Ostdeutschland einiges an Regen. Bis Montagabend kommen verbreitet 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.
Die meisten Wetterberechnungen sehen den Schwerpunkt zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt sogar Varianten, nach denen teilweise rund 70 Liter fallen. Auch in Berlin schüttet es länger.
Zunächst regnet es in Thüringen und Sachsen am kräftigsten, am Abend und in der Nacht dann von Brandenburg bis zur Ostsee.
Angesichts solcher Mengen können sich größere Pfützen bilden oder Unterführungen überschwemmt werden. Auch kleine Bäche treten über die Ufer.
Der viele Regen hat aber auch Vorteile, denn er wird dringend benötigt. An vielen Orten, wie zum Beispiel in Berlin, ist im gesamten April bisher kaum Niederschlag gefallen. Die Böden sind trocken, die Waldbrandgefahr erhöht.