Positive Erdblitze sind eher selten: Nur etwa 5 bis 10 Prozent aller Erdblitze gehören zu diesem Typ. Sie entstehen meist weit oben in der Gewitterwolke und können von dort einen erstaunlich weiten Weg zurücklegen.
So kann ein Blitz viele Kilometer vom eigentlichen Gewitter entfernt einschlagen – sogar dort, wo es trocken ist. Die Bilder aus dem Golf von Ligurien bei Genua zeigen das eindrucksvoll.
Das heißt für dich, dass auch dann noch Blitzgefahr bestehen kann, wenn es bei dir gerade nicht regnet oder das Gewitter weiter entfernt scheint. Im BlitzRadar siehst du, ob Blitze in deiner Nähe unterwegs sind.
Positive Erdblitze sind auch deshalb gefährlich, weil sie besonders hohe Stromstärken erreichen können. Dadurch sind sie oft deutlich stärker als gewöhnliche negative Erdblitze. Sie treten vor allem bei kräftigen Gewittern auf.