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Binnenschiffer atmen etwas auf

Schiffe auf dem Rhein können jetzt wieder mit mehr Ladung fahren. Bild: dpa
Nach den historisch niedrigen Pegelständen der vergangenen Wochen atmen die Binnenschiffer im Westen und Süden Deutschlands wieder auf: Viele Flüsse führen nach den zum Teil kräftigen Regenfällen jetzt deutlich mehr Wasser als noch vor wenigen Tagen.
Frachtschiffe können auch auf dem Rhein wieder mehr laden. Fähren, die teils auf dem Trockenen lagen, verkehren wieder. Die Insel des berühmten Mäuseturms bei Bingen, die Tausende Spaziergänger in der letzten Zeit trockenen Fußes erkundet hatten, wird wie üblich vom Wasser umspült.
So sah es noch vor wenigen Wochen aus: Spaziergänger erreichen aufgrund des sehr niedrigen Wasserstandes des Rheins trockenen Fußes den Mäuseturm bei Bingen. Bild: dpa
Der für die Schifffahrt wichtige Pegel in Kaub am Mittelrhein erreichte am Donnerstagmittag 182 Zentimeter über seinem definierten Nullpunkt. Das sind 146 Zentimeter mehr als am vergangenen Sonntag. Und die Fahrrinne für die Schiffe ist generell noch tiefer.
Die aktuelle Situation bedeutet zwar eine Entspannung der Niedrigwasserlage, ein Ende allerdings noch längst nicht. Ursache dafür ist der nach der extremen Sommerdürre stark gefallene Grundwasserspiegel. Bei fehlendem Regen hat vor allem dieser einen wesentlichen Einfluss auf die Pegelstände der Flüsse. Sie können dann erneut deutlich zurückgehen.
Wie viel Regen alleine dafür nötig ist, um am Rhein für eine nachhaltige Entspannung zu sorgen, erläutern wir im folgenden Top-Thema:
(WO/dpa)
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