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Bilanz: Trockenster Mai seit 2008

In vielen Regionen Deutschlands müssen Landwirte schon seit Wochen ihre Felder bewässern, weil nach dem April auch der Mai außergewöhnlich trocken verlaufen ist. Bild: dpa
Die Natur lechzt nach Regen. Bisher ist der Frühlingsmonat Mai außergewöhnlich trocken verlaufen. Bundesweit fiel im Vergleich zum langjährigen Mittel nur rund die Hälfte des durchschnittlichen Mairegens. Der meiste Niederschlag kam in Teilen Süd- und Ostdeutschlands zusammen, oft durch Schauer und Gewitter.
Am Alpenrand reichte es gebietsweise für über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Vom Erzgebirge über den Thüringer Wald bis zum Odenwald waren es vielfach 50 bis 80 Liter.
Nur am Alpenrand und in Teilen der Landesmitte war der Mai bisher nass genug.
Den wenigsten Regen gab es im Rheinland, wo bisher kaum 10 Liter gefallen sind, wie beispielsweise in Geldern an der niederländischen Grenze. Generell war es in Teilen Nordrhein-Westfalens der trockenste Mai seit 1970.
Auch bis Mitte der kommenden Woche ist kaum Nass von oben zu erwarten. Nur im Osten und Südosten darf man noch auf Regengüsse hoffen. Vor allem vom Erzgebirge bis zum Bayerischen Wald sind bis 15 Liter pro Quadratmeter drin.
Bis Mitte nächster Woche sind allenfalls im Osten und Südosten ein paar Liter Regen zu erwarten.
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