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Australien: Dürre bedroht Grundwasser

Besonders in New South Wales sind die Folgen der Dürre sichtbar. Bild: dpa
In Australien werden die Folgen der langanhaltenden Dürre immer deutlicher: Wegen der ausbleibenden Niederschläge könnte in mehreren Städten im Südosten des Landes schon bald das Grundwasser ausgehen. Sollten keine ergiebigen Regenfälle im australischen Frühling aufkommen, werden Ortschaften im Bundesstaat New South Wales wie Dubbo, Cobar, Nyngan und Narromine zu Weihnachten auf Trinkwasser-Lieferungen angewiesen sein.
Bei anhaltender Dürre wird es spätestens Ende 2020 auch weiter im Landesinneren zu erheblichen Problemen mit der Trinkwasserversorgung kommen. Die Regierung versucht derzeit mit neuen Wasserbohrungen und Verlegung zusätzlicher Wasserleitungen die Lage zu verbessern. Zum Beginn des australischen Sommers im Dezember könnten jedoch bereits zahlreiche Flüsse ausgetrocknet sein. Dabei sind vor allem die Fischbestände stark gefährdet.
Vorübergehend sind in der Region um Sydney ergiebige Regenfälle in Sicht. Die Trockenheit wird dadurch aber kaum gelindert.
Auch die Metropole Sydney leidet unter der Trockenheit. Die Staudämme sind größtenteils nicht einmal mehr halb gefüllt. Eine Entsalzungsanlage für Meerwasser versorgt bereits ein Viertel der Einwohner. Flächendeckende und ergiebige Niederschläge sind allenfalls in der Region um Sydney in der nächsten Zeit zu erwarten. Jedoch wird dies nicht reichen, um die Dürre zu beenden. Mit der Trockenheit im vierten Jahr in Folge erlebt Australien die schlimmste Dürre seiner Geschichte.
(WO/dpa)
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