Ein kleines, aber gut ausgeprägtes Höhentief hat über Nacht einen Wintergruß in den Bayerischen Wald gezaubert: In Lagen oberhalb von etwa 600 Metern Höhe hat es geschneit.
Solche Höhentiefs sind meist nur in höheren Luftschichten unterwegs. Sie sind mit kalten Luftmassen angefüllt, die wie Fettaugen auf einer Suppe durch die Atmosphäre dümpeln. Daher werden sie auch als "Kaltlufttropfen" bezeichnet.
Das Tief schwächt sich im Tagesverlauf langsam ab und die Schneefallgrenze steigt wieder an. Es steuert jedoch weitere Regengüsse durch Süddeutschland, sodass man vor allem in Bayern mit einem ungemütlich nasskühlen Sonntag Vorlieb nehmen muss.