Heute ein Blick auf die Südhalbkugel. Der Winter hat die Anden in Südamerika weiter fest im Griff. In den vergangenen Wochen hat es dort immer wieder ordentlich geschneit. Die Schneemassen sorgen vielerorts für hohe Lawinengefahr und gesperrte Straßen.
Doch das war wohl noch nicht alles: In den kommenden Tagen legt der Winter erneut nach. In den höchsten Lagen kann über ein Meter Neuschnee zusammenkommen. Dazu weht teils starker bis stürmischer Westwind – keine guten Bedingungen in den Bergen.
Steckt El Niño dahinter?
In diesem Zusammenhang wird immer wieder das Klimaphänomen El Niño genannt. In diesen Jahren ist das Hoch über dem Pazifik oft schwächer ausgeprägt. Dadurch kommt an der Westküste Südamerikas und in den Anden häufiger mildere und feuchtere Luft ins Spiel. Das begünstigt dort teils ergiebige Niederschläge – mit viel Schnee für die Hochlagen.