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Noch mehr Waldbrände im Osten - Regen lindert Gefahr

16:58
28. Juni 2022

Regen lindert Gefahr
Noch mehr Waldbrände im Osten

Ein Feuerwehrauto im Einsatz bei einem Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg.In Brandenburg brennt es auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. - © dpa

Im Osten Deutschlands sind einige Waldbrände ausgebrochen. Zudem bereiten ältere Feuer den Einsatzkräften und Bewohnern weiterhin sorgen. In einem Gebiet brennt es sogar schon seit Donnerstag.

Am Montag sind in einigen Regionen im Osten des Landes erneut Feuer entfacht. Im sächsischen Dahlen brannte beispielsweise ein etwa 20 Hektar großes Weizenfeld komplett ab. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an, waren aber erfolgreich.

Auch auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg brach am Montag ein Feuer aus. Durch den einsetzenden Regen in der Nacht zum Dienstag entspannte sich die Lage glücklicherweise schnell. Der Waldbrand rund 60 Kilometer südlich von Berlin konnte gelöscht werden.

Waldbrand seit Donnerstag

Im Gegensatz dazu steht ein Großbrand an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Das Feuer war bereits am Donnerstag in der Gohrischheide in Sachsen ausgebrochen und weitete sich Richtung Mühlberg in Brandenburg aus.

Waldbrand zwischen Brandenburg und SachsenRauch eines Waldbrandes steigt über der sächsischen Gemeinde Wülknitz auf. - © dpa

Aktuell ist das Feuer zwar unter Kontrolle, aber noch immer nicht gelöscht. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die größte Gefahr geht derzeit von sogenannten Glutnestern aus, denn diese können immer wieder aufglimmen. Hitze und drehender Wind fachten den Waldbrand an der Grenze zu Brandenburg im Laufe des Montags immer wieder an.

Ein Panzer der Bundeswehr soll nun eine zwölf Kilometer lange Schneise zwischen zwei gefährdete Waldstücke schlagen, auf dem so vorbereiteten Weg kann die Feuerwehr dann links und rechts Brandherde löschen. Zeitweise standen mehr als 800 Hektar in Flammen, davon etwa 500 Hektar auf sächsischer Seite.

Regen lindert die Gefahr

In der Nacht zum Dienstag regnete es in einigen der betroffenen Regionen. So haben die Niederschläge die Situation im sächsischen Waldbrandgebiet Gohrischheide vorerst entschärft. Es gibt allerdings noch Glutnester und ein offenes Feuer. Die größte Hoffnung bringt aber der Mittwoch: Regional kommen 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter zusammen.

Damit nimmt die derzeit sehr hohe Waldbrandgefahr in Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs deutlich ab. Verbreitet liegt sie dann nur noch bei Gefahrenstufe 1 von 5. Nur örtlich ist sie etwas höher.

Verhalten bei Waldbrandgefahr

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(WO/dpa)

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