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Endlich Regen: Waldbrandgefahr nimmt ab

18:11
27. Juni 2022

Trockenheit im Osten
Endlich Regen: Waldbrandgefahr nimmt ab

Die Waldbrandgefahr nimmt in den kommen Tagen deutlich ab. Die Waldbrandgefahr nimmt in den kommenden Tagen deutlich ab. - © dpa

In den vergangenen Wochen hat es immer wieder Waldbrände im Osten Deutschlands gegeben. Nun ist endlich etwas Regen in Sicht. Die Gefahr wird damit zumindest kurzzeitig gelindert. Trockenheit bleibt trotzdem ein großes Thema.

Endlich gibt es etwas Regen im trockenen Osten. Regional kommen bis Mittwochabend 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter zusammen. In der Nacht zum Dienstag ziehen zunächst kräftige Schauer und Gewitter auf. Diese treffen aber längst nicht jeden. Am Mittwoch kommt dann der lang ersehnte ergiebige Regen, wie im WetterRadar zu sehen ist.

Bis Mittwochabend regnet es regional 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter.Bis Mittwochabend regnet es regional 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter.

Damit nimmt die Waldbrandgefahrenstufe in Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs deutlich ab. Derzeit herrscht dort noch vielerorts die höchste Warnstufe 5. Am Mittwoch wird dann verbreitet Stufe 1 erreicht. Nur örtlich liegt sie noch bei 3.

Aktuell Waldbrände im Osten

In den vergangenen Wochen kam es dort immer wieder zu lokalen Waldbränden. So musste die Feuerwehr in Sachsen-Anhalt am Montagmorgen erneut ausrücken. Ein Kiefernwald brannte auf einer Fläche von etwa einem Hektar. Kurze Zeit später kam es auf einer weiteren Fläche von rund 5000 Quadratmetern ebenfalls zu einem Waldbrand.

Ein Mann bearbeitet mit dem Löschwasser den Wandboden um gefährliche Glutnester zu löschen. Bereits seit Donnerstag brennt es in der Gorischheide an der Grenze von Brandenburg und Sachsen. Die Einsatzkräfte löschen derzeit gefährliche Glutnester. - © dpa

Auch ein Großbrand an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen hält die Menschen seit Tagen in Atem. Glücklicherweise ist der Brand inzwischen unter Kontrolle. Dennoch ist er nicht gelöscht und die Gefahr noch nicht gebannt. An der Grenze sollen nun Bergepanzer der Bundeswehr zum Einsatz kommen, die Schneisen in das Waldstück fräsen. Damit soll eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden.

Mehrere Waldbrände in OstdeutschlandMehr erfahren

Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten wurden in Brandenburg in diesem Jahr bereits 265 Brände auf rund 680 Hektar Wald registriert. 2018 waren es 512 Feuer auf etwa 1700 Hektar.

Wasser wird in Brandenburg knapper

Obwohl die Waldbrandgefahr in den kommenden Tagen abnimmt, reicht der Regen nicht aus, um die Trockenheit zu lindern. Die vergangenen Dürrejahre machen sich bemerkbar. Beispielsweise in Brandenburg sinken die Pegelstände kontinuierlich. Das Wasser wird knapper. Doch in Berlin und Brandenburg wird aktuell so viel Wasser verbraucht wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Auch andere Bundesländer haben mit Wassermangel zu kämpfen. Bislang gibt es allerdings kaum einheitliche Daten zur bundesweiten Verfügbarkeit.

Verhalten bei Waldbrandgefahr

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(WO/dpa)

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