Wetterrückblick
Rückblick Februar 2017
Trotz Kaltstart schon sehr mild
Mit Ende des hartnäckigen Hochdruckwetters hat sich der Winter im Laufe des Februars aus Deutschland verabschiedet. Stattdessen schaufelten Tiefs milde Luft heran, sodass der Monat überdurchschnittlich mild zu Ende ging.
Mit einem Temperaturplus von anderthalb Grad gegenüber dem Mittel der letzten 30 Jahre ist der Februar eher mild ausgefallen. Die Abweichung bewegt sich allerdings noch im Normalbereich. Dabei bestand jedoch den ganzen Monat über ein starkes Temperaturgefälle von Südwest nach Nordost. Am wärmsten war es im oberbayerischen Rosenheim am 23. Februar bei Föhn mit 21,5 Grad. Aber auch in Lahr im Breisgau wurde die 20-Grad-Marke erreicht. Am kältesten war es am 2. des Monats mit fast 16 Minusgraden bei Dresden.
In der ersten Monatshälfte konnte sich die Trockenheit der vorangegangenen Wochen noch fortsetzen. Dann stellte sich die Großwetterlage komplett um: Tiefdruckgebiete lenkten fortan feuchte Luft mit reichlich Niederschlägen heran. Diese fielen nur im höheren Bergland noch zeitweise als Schnee, sonst meist als Regen. Im Durchschnitt kamen 48 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Während es mit kaum 15 Liter pro Quadratmeter in der südlichen Landesmitte noch sehr trocken blieb, kamen im Schwarzwald und im Rothaargebirge über 140 Liter zusammen.
Wenig auffällig war der Monat bei der Zahl der Sonnenstunden: Sie lag mit 75 Stunden minimal über dem klimatischen Durchschnitt von 73,1 Stunden. Aber auch hier verbergen sich in der Gesamtbilanz große regionale Unterschiede. Am sonnigsten war es im südlichen Bayern, wo die Sonne gebietsweise mehr als 100 Stunden lang schien. Trübste Region war dagegen der Norden Schleswig-Holsteins mit teils nur 35 Sonnenstunden.