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Wetterrückblick

Donnerstag, 30.03.2017

Frühlingswetter in Hochform

Wärmster März seit Messbeginn

Der März ist rekordwarm und sehr sonnig gewesen. Nach einer eher wechselhaften ersten Monatshälfte mit Stürmen und sogar einem Tornado dominierte hoher Luftdruck mit vielen warmen Frühlingstagen.

Perfektes Frühlingswetter: Der März bescherte uns vor allem in der zweiten Monatshälfte viele sehr warme und sonnige Tage. Das lockte die ersten Paddler auf den Main. Bild: dpa

Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,2 Grad war der März der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Der Monat begann zunächst wechselhaft mit verhaltenen Temperaturen und sogar zwei Stürmen, aber späte Kälteeinbrüche mit Schnee bis ins Flachland blieben aus. Am 9. März hinterließ ein Tornado bei Würzburg große Schäden. Die zweite Monatshälfte erinnerte dann schon eher an den Mai. So zeigte das Thermometer am 28. März in Andernach 23,0 Grad an. Der tiefste Wert wurde in Oberstdorf am 3. mit minus 7,3 Grad gemessen.

Neuer Rekord: Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,2 Grad war der März 2017 der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Vor allem zum Monatsende zeigte das Thermometer im Westen und Südwesten stellenweise 20 bis 25 Grad an.

Die Niederschlagsmenge lag mit etwa 57 Liter pro Quadratmeter im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Allerdings gab es regionale Unterschiede: Während von Rheinhessen bis zur Eifel rund 25 Liter zusammenkamen, fiel im Süden und Norden teilweise deutlich mehr Regen, an den Alpen sogar bis zu 300 Liter! Regional führte dies zu leichtem Hochwasser in kleineren Flüssen. Nach den trockenen Vormonaten waren die Regenfälle jedoch ein Segen für die Natur. Nach Monatsmitte dominierte hoher Luftdruck mit nur wenig Regen.

Vor allem in der wechselhaften erste Monatshälfte regnete es regional ergiebiger. Die langjährigen Mittelwerte wurden in den meisten Regionen erreicht oder sogar leicht überschritten. Nasser waren nur der März 2008, 2006 und 2001.

Die Sonne machte in diesem März Überstunden: So sonnig war es seit Jahren nicht mehr. Vor allem im Westen gab es viele fast wolkenlose Tage. Im Osten zogen mehr Wolkenfelder durch, aber auch hier lagen die Sonnenstunden noch etwa im Bereich des langjährigen Mittelwertes. Die leichten Unterschiede zwischen Ost und West kamen durch die Lage der Hochdruckgebiete KATHRIN und LUDWIGA in der zweiten Monatshälfte zustande, die zunächst meist knapp westlich von uns positioniert waren.

Das trockene Hochdruckwetter in der zweiten Monatshälfte brachte viele Sonnenstunden. Vor allem in der Westhälfte konnte man viele schöne Frühlingstage genießen. 2014 und 2011 war der März jedoch insgesamt noch sonniger.

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