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Wetternews

Montag, 25.11.2019

Turbulentes Wetter am Mittelmeer

Sturm, Starkregen und Gewitter

Tief Luis hat am Mittelmeer in den vergangenen Tagen einiges an Schäden angerichtet. Besonders in Frankreich, Italien und Griechenland gab es enorme Regenmengen und Sturm.

Bei Savona in Norditalien ist eine Brücke eingestürzt.

Frankreich und Italien hat es besonders hart getroffen: Dort haben starke Regenfälle und Sturm Spuren hinterlassen. In Südfrankreich waren Straßen gesperrt, zwischen der Ferienmetropole Nizza und der Hafenstadt Toulon fuhren zeitweilig keine Züge mehr. Bei den Unwettern starben mindestens vier Menschen und es werden noch weitere vermisst. In nur 72 Stunden fielen im Süden Frankreichs teils über 150 Liter Regen pro Quadratmeter. In Mont Aigoual nördlich von Montpellier waren es sogar über 170 Liter.

Im Nordwesten Italiens traf es besonders Ligurien. Dort kamen sogar rund 330 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Bei Savona stürzte eine Autobahnbrücke auf einer Länge von etwa 30 Metern ein. Viele Bewohner sind nach Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten. Auch in Venedig stieg das Wasser am Sonntag wieder und erreichte am Vormittag 130 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel. Im Aostatal waren rund 1000 Bewohner durch Lawinenabgänge von der Außenwelt abgeschnitten.

Innerhalb von 72 Stunden fielen stellenweise bis zu 330 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Auch in Griechenland hatte man mit Unwettern zu kämpfen. Bei dem Herbststurm kamen zwei Menschen ums Leben. Die Feuerwehr musste mehrmals ausrücken, um Personen aus überschwemmten Häusern zu retten. In Athen blieb die wichtige Ost-West-Autobahn gesperrt, weil wegen zahlreicher Erdrutsche Geröll auf der Fahrbahn lag. Auch einige Fährverbindungen wurden aufgrund des Sturms geschlossen.

In der WetterRadar-Animation sehen Sie die Zugbahn von Tief LUIS.

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