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Mittwoch, 12.08.2020

Starkregen überflutet Straßen

Unwetter in Teilen Deutschlands

Schwere Gewitter mit reichlich Regen und heftigem Wind haben am Dienstag in Teilen Deutschlands gewütet. Besonders schwer traf es das westliche Ruhrgebiet, den Raum Aachen, das Saarland, Mittelsachsen und das Rhein-Main-Gebiet.

Schwere Überschwemmungen in Lichtenau-Auerswalde in der Nähe von Chemnitz in Sachsen nach einem Unwetter am Dienstag.

In Bochum, Duisburg und Moers sowie in Aachen stürzten Bäume um, teilweise wurden dabei Autos beschädigt. Starkregen überflutete Keller und Wohnräume. Die Feuerwehr musste zu Dutzenden Einsätzen ausrücken. Zwischenzeitlich waren auch Fahrbahnen auf Autobahnen im Ruhrgebiet überflutet. In Saarbrücken stand die Stadtautobahn unter Wasser. Sie musste in beide Richtungen gesperrt werden. Zudem fielen Bäume auf mehrere Fahrzeuge und in ein Wohnhaus. In Frankfurt am Main gab es besonders im Norden der Stadt vollgelaufene Keller und abgeknickte Äste.

Unwetter wüteten auch in Mittelsachsen, unter anderem unweit von Chemnitz. Dort wurden in Lichtenau Straßen überschwemmt, nachdem ein Bach über die Ufer getreten war. Zudem lief das Wasser in mehrere Wohnhäuser. Im Ort selbst stand das Wasser teilweise einen halben Meter hoch. Das Gewitter brachte Regenmengen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. Im benachbarten Oederan gab es ein Hagelgewitter, der Ort verwandelte sich in eine Winterlandschaft. Teilweise lagen die Eiskörner 40 Zentimeter hoch im Straßengraben.

Auch in den nächsten Tagen bleibt die Unwettergefahr in einigen Landesteilen hoch. Örtlich drohen dann heftige Regengüsse, Blitze und Hagelschlag. Sturmböen in Zusammenhang mit starken Gewittern können Dachziegel von Dächern wehen, Äste herunterreißen und vereinzelt sogar Bäume umstürzen lassen.

(Ein Bericht von Dr. Bernd Maurer aus der WetterOnline-Redaktion mit Material von dpa)

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