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Mittwoch, 23.10.2019

Sonntag beginnt Winterzeit

Zeitumstellung: Pro und Contra

Am Sonntag müssen wir wieder die Uhren umstellen: Die Sommerzeit weicht dann der Winterzeit. In den vergangenen Jahren wurde heftig über das Für und Wider der Zeitumstellung diskutiert.

Merkregel: Immer zum Sommer hin - die Uhr im Frühling eine Stunde vor - und im Herbst eine Stunde zurückstellen.

Am nächsten Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhren werden umgestellt. Das Gute dabei ist, dass wir in der Nacht zum 27. Oktober eine Stunde länger schlafen können. Die Uhren werden nämlich von 3 auf 2 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Jene Stunde, die wir im März bei der Umstellung auf die Sommerzeit "opfern" mussten. Egal ob Handy, PC oder Funkuhr: Bei vielen Geräten muss man sich heutzutage gar nicht mehr um die Umstellung kümmern. Das erledigt die Technik automatisch.

Das Ergebnis einer Umfrage der Europäischen Union (EU) zeigt, dass die meisten Menschen die Zeitumstellung nicht mögen. Hierzulande halten Umfragen zufolge sogar fast 80 Prozent der Bürger die Umstellung auf Sommerzeit für überflüssig. Die EU-Kommission plädierte daher für eine generelle Abschaffung. Allerdings ist der politische Prozess ins Stocken geraten. Ob überhaupt in absehbarer Zeit etwas geändert wird, ist mittlerweile fraglich.

Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um besonders bei der Beleuchtung Energie zu sparen.

Den meisten Menschen wäre dabei eine permanente Sommerzeit am liebsten. Gesundheitsexperten raten davon aber ab. Die Winterzeit (unsere normale Mitteleuropäische Zeit, MEZ) ist für uns demzufolge deutlich gesünder. Die sogenannte Winterzeit passt besser zu unserem Tagesrhythmus. Morgens wird es früher hell, was das Aufstehen erleichtert, und abends schneller dunkel, was beim Einschlafen hilft.

Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen. Da es im Sommer durch die Umstellung länger hell ist, wird abends für Beleuchtung tatsächlich weniger Strom verbraucht. Im Frühjahr und Herbst wird in den Morgenstunden allerdings mehr Energie für das Heizen benötigt. Diese beiden Faktoren heben sich nach Angaben des Umweltbundesamtes gegenseitig auf. Die Umstellung ist also im eigentlichen Sinne überflüssig.

Morgenmuffel können sich freuen: Am Sonntag kann man eine Stunde länger schlafen.

Für alle Morgenmuffel gibt es einige Tipps, die das Aufstehen erleichtern. Es empfiehlt sich beispielsweise, den Wecker so zu stellen, dass man nach dem Klingeln noch einen Moment ruhig im Bett liegen bleiben kann. Die Augen sollten dabei geöffnet sein, damit sich der Körper auf den Wachzustand einstellen kann. Anschließend sollte man sich ein wenig recken, strecken oder gähnen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Licht ist ebenfalls ein wichtiger Wachmacher, gerade in der dunklen Jahreszeit: Wenn die Vorhänge geöffnet, Rollos oder Jalousien hochgezogen oder helle Lampen angeknipst werden, fällt Licht auf die Netzhaut und die Bildung des Schlafhormons Melatonin wird gestoppt.

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