WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )

Wetternews

Dienstag, 01.06.2021

Sonnenbrand vorbeugen

Sommer: Unbeschwert Sonne tanken

Die Wärme der Sonne verursacht ein wohliges Gefühl. Doch mit erhöhter UV-Strahlung steigt das Sonnenbrandrisiko. Wer sich jedoch nicht nur im Schatten aufhalten möchte, hat mehrere Möglichkeiten, seine Haut zu schützen.

Trotz aller Schutzmaßnahmen ist es ratsam, ein Sonnenbad nicht zu lange auszudehnen.

Neben langärmliger Kleidung und einer Sonnenbrille bietet vor allem Sonnencreme einen effektiven Hautschutz. Damit sie richtig wirken kann, sind vor allem zwei Dinge wichtig: ein hoher Lichtschutzfaktor und die richtige Dosierung. Die empfohlene Menge ist nämlich größer als viele es allgemein erwarten würden.

Etwa zwei Gramm, also einen gehäuften Teelöffel, sollten Erwachsene alleine für das Gesicht verwenden. Dabei ist es sinnvoll, exponierte Körperstellen wie Stirn, Nase, Nacken und Ohren besonders sorgfältig einzucremen, denn hier zeigt sich ein Sonnenbrand meist zuerst.

Da die Sonnencreme mit der Zeit an Wirkung verliert, sollte sie regelmäßig alle zwei Stunden neu aufgetragen werden. Dies gilt vor allem für die empfindliche Haut von Kindern. Sie sollten daher schon beim Spielen im Garten ausreichend dick eingecremt werden, denn ihre Haut ist noch anfälliger für Sonnenbrand als die Erwachsener. Am besten schützt aber auch bei Kindern Kleidung vor der Sonne.

Die empfohlene Menge Sonnencreme ist ein gehäufter Teelöffel – allein für das Gesicht einer erwachsenen Person.

Wer sich im Sommer viel an der frischen Luft bewegt oder gerne im Freien entspannt, sollte sich auch bei bewölktem Himmel vor der Sonne schützen. UV-Strahlen durchdringen selbst dichte Wolkendecken. Die Wolken bestehen aus kleinsten Wassertropfen, die das Sonnenlicht reflektieren und es in konzentrierter Form auf die Erde lenken und somit auf unsere Haut. Dort kann die UV-Strahlung zu Sonnenbrand führen.

Im Hochsommer empfiehlt es sich, während der Mittagszeit eher drinnen zu bleiben. Zum Sonnenhöchststand ist die Konzentration der UV-Strahlen am stärksten. Dieser ist bei uns aufgrund der Sommerzeit nicht etwa um 12 Uhr, sondern zwischen 13 und 14 Uhr. Am wärmsten ist es übrigens nicht zur Mittagszeit, sondern erst am Nachmittag oder am frühen Abend. Die maximalen Werte werden erst einige Stunden nach dem Sonnenhöchststand erreicht, wenn sich der Boden und anschließend die Luft am meisten erhitzt haben.

Schutz finden Sonnenliebhaberinnen und -liebhaber bei großer Hitze und hoher Sonneneinstrahlung drinnen oder im Schatten. Aber auch hier ist Vorsicht ratsam, denn im Schatten reflektieren vor allem helle Oberflächen das Licht und transportieren es zu etwa 50 Prozent auf unsere Haut. Kleidung, die vor UV-Strahlung schützt, sollte langärmlig und dicht gewebt sein. Dünnere und damit durchlässigere Baumwolle, die häufig als Sommerkleidung getragen wird, hilft hingegen kaum, um Sonnenbrand vorzubeugen.

Als Maß für die Sonnenbrandgefahr gilt der UV-Index. Verena Leyendecker erklärt, was er aussagt und auch wie er sich zusammensetzt.

Trotz aller Schutzmaßnahmen ist es ratsam, ein Sonnenbad nicht zu lange auszudehnen. Schon leichte Rötungen der Haut, die noch keine Schmerzen verursachen, gelten als Sonnenbrand. Wer doch mal in der Sonne eingeschlafen ist und "krebsrot" wieder aufwacht, kann die Schmerzen durch kalte Umschläge mit feuchten Handtüchern lindern. Dem Körper und der Haut helfen bei der Regeneration auch Feuchtigkeit in Form von Aloe Vera oder Bodylotion. Zudem ist es ratsam, viel Wasser zu trinken.

(Ein Bericht von Björn Goldhausen aus der WetterOnline-Redaktion)

Link zu dieser Seite / Seite empfehlen

Das Wetter in ...