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Mittwoch, 03.02.2021

Schneesturm und Dauerregen

Am Wochenende drohen Unwetter

Die Temperaturgegensätze zwischen Nord und Süd werden größer und damit wird das Wetter wieder turbulent. Zum Wochenende drohen mit jeder Menge Schnee, massiven Verwehungen und Hochwasser sogar Unwetter, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben.

Die Wettermodelle berechnen sehr große Neuschneemengen. Auch im Flachland sind örtlich 20 bis 40 Zentimeter Schnee denkbar.

Die Wettergegensätze über Deutschland bleiben groß und nehmen sogar noch zu. Bis zum Wochenende präsentiert sich das Wetter in den meisten Landesteilen wechselhaft und mild. Aber im äußersten Norden hält sich die Polarluft wacker. Dort schneit es sogar immer wieder. Am Wochenende werden die Gegensätze dann noch größer.

Eine Luftmassengrenze genau über Deutschland trennt dann eisige Polarluft im Norden von sehr milder Frühlingsluft im Süden. Dort, wo beide Kontrahenten aufeinanderprallen, fällt kräftiger Niederschlag. Während es auf der "warmen Seite" länger anhaltend und kräftig regnet, schneit es auf der "kalten Seite" meist. Die Wettermodelle berechnen dabei sehr große Neuschneemengen. Selbst im Flachland wären demnach 20 bis 40 Zentimeter Schnee möglich, örtlich kommt es auch zu gefrierendem Regen.

Im Video erklärt Björn Goldhausen, was uns am Wochenende erwartet.

Aufgrund der großen Temperaturgegensätze wird auch der Wind ein Thema. Besonders auf der kalten Seite der Luftmassengrenze frischt dieser nämlich immer mehr auf. Selbst ein ausgewachsener Schneesturm mit gefühlten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich ist denkbar. Zudem ist an der Ostsee bei stürmischem Ostwind und deutlichen Minusgraden mit Hochwasser zu rechnen. An den Küsten entstehen durch die Gischt dann wahre Eislandschaften.

Durch die großen Temperaturgegensätze ist an der Luftmassengrenze ein ausgewachsener Schneesturm mit gefühlten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich möglich.

Was wir wissen: Zum Wochenende werkelt das Wetter an einer Unwetterlage, wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben. Unsicher ist, wo genau der Übergangsbereich zwischen warm und kalt liegen wird und somit wo genau mit viel Schnee und Sturm zu rechnen ist. Am wahrscheinlichsten ist dies im Norden der Fall, es gibt aber auch Lösungen, wo eher die Landesmitte betroffen ist. Aus diesem Grund sind belastbare Prognosen für das Wochenende derzeit noch kaum möglich.

(Ein Bericht von Björn Goldhausen aus der WetterOnline-Redaktion)

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