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Sonntag, 22.01.2017

Schnee und Kälte zäh

Der Winter bleibt noch länger

Zugefrorene Seen, Eisschollen auf den Flüssen und reichlich Schnee: Solche eisigen Januarmonate wie derzeit sind nicht an der Tagesordnung. Und auch in der neuen Woche bleibt das Wetter in der Winterspur.

Selbst im Rheinland wie hier in den Rheinauen in Bonn werden die Schlittschuhe ausgepackt. Bild: Constantin Venema

Fast ganz Deutschland friert: Nach zahlreichen Tagen mit nur wenigen Plusgraden und klirrend kalten Nächten frieren immer mehr Gewässer zu. Zahlreiche Seen werden von den Behörden für die Schlittschuhläufer freigegeben, in vielen Orten werden auch künstliche Eisbahnen angelegt. Und auch Skifahrer und Rodelfans kommen auf ihre Kosten. Der Schnee, der letzte Woche gefallen ist, liegt immer noch. Die extrem trockene Luft verhindert Tauwetter trotz Plusgraden.

Eislandschaft an der Sieg im Süden von Nordrhein-Westfalen. Bild: Markus Müller

In der neuen Woche geht es kalt weiter. Zwar fließt mal kurz feuchtere Luft ein, in der es in der Nacht zu Dienstag und Dienstag früh im Westen etwas schneien kann - danach baut sich aber schon das nächste Hoch auf und ab Mittwoch geht das Winterwetter mit Sonne tagsüber und eisigen Nächten in die nächste Runde. Nach derzeitigem Stand wird es zur Freude der Wintersportler dann auch am nächsten Wochenende noch mal ideale Schnee- und Eisbedingungen geben.

Aber wie selten sind solche kalten Januarmonate? Die beiden kältesten Januarmonate der letzten 30 Jahre gab es 1987 gefolgt von 2010. Mit etwas Abstand folgen 1996, 1997 und 2006. Wenn das Kältehoch bis zum Monatswechsel halten sollte - und die Wahrscheinlichkeit dafür ist gestiegen - könnte es der Januar 2017 unter die Top 5 der letzten 30 Jahre schaffen. Wir halten Sie bei WetterOnline natürlich weiter auf dem Laufenden.

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