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Mittwoch, 07.08.2019

Riesige Flächen abgebrannt

Verheerende Brände in Sibirien

Die großflächigen Waldbrände in Sibirien breiten sich weiter aus. Tausende Einsatzkräfte kämpfen mittlerweile gegen die Flammen. Dennoch wird befürchtet, dass die Feuer noch sehr lange Zeit weiter lodern könnten.

Tausende Einsatzkräfte kämpfen mittlerweile gegen die Waldbrände im Osten Russlands. Bild: dpa

Die verheerenden Feuer in Sibirien dehnen sich weiter aus. In den vergangenen Tagen vergrößerten sich weitere Waldbrände auf einer Fläche von 680 Quadratkilometern. Tausende Einsatzkräfte und auch das Militär kämpfen gegen die Feuersbrunst. Mit Löschflugzeugen und Spezialgerät sind sie rund um die Uhr im Einsatz und konnten bereits kleinere Erfolge verzeichnen. Allerdings sind auch sehr abgelegene Gebiete bedroht, in denen die Einsatzkräfte aufgrund der Entfernungen nur schwer löschen können.

Auf dem Satellitenbild sind riesige Rauchwolken ("Smoke") über Sibirien zu erkennen. Bild: NASA Earth Observatory

Seit Wochen toben in der Taiga, dem für das Weltklima wichtigen Waldgürtel in Sibirien, riesige Waldbrände. Besonders die Gebiete Irkutsk, Krasnojarsk und Jakutien sind davon betroffen. Eine Fläche von mehr als 30.000 Quadratkilometern ist bereits abgebrannt, dies entspricht in etwa der Größe Nordrhein-Westfalens. Zudem ziehen die gefährlichen Rauchschwaden Hunderte Kilometer weit durch Städte und Dörfer und gefährden die Gesundheit der dort lebenden Menschen.

Dichter Rauch in Ulan-Ude, einer 400.000-Einwohner-Stadt im Südosten Sibiriens, vor einigen Tagen. Bild: dpa

Umweltschützer gehen davon aus, dass es noch Monate dauern könnte, bis sich die Situation normalisiert. Die riesigen Brände in der Arktis, von denen auch Alaska betroffen ist, setzen zudem Unmengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) frei. Neben den vom Menschen verursachten CO2-Ausstoß können damit auch diese zusätzlichen Emissionen den Klimawandel noch verstärken.

(WO/dpa)

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