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Sonntag, 31.03.2019

Regional schon hohe Belastungen

Birkenpollen machen zu schaffen

Der Birkenpollenflug steuert auf seinen Höhepunkt zu. Ungewöhnlich früh für die Jahreszeit fliegen bereits jetzt viele dieser hochallergenen Pollen. Zumindest regional können sich Allergiker aber bald über eine Verschnaufpause freuen.

Die Birke kann pro Kubikmeter Luft tausende Pollen freisetzen. Sehr schlecht für Allergiker ist trockenes und windiges Wetter. Dann fliegen Pollen besonders gut. Die Birke blüht rund 20 bis 25 Tage lang. Bild: dpa

Des einen Freud ist des anderen Leid: Pollenallergikern beschert das trockene Frühlingswetter laufende Nasen und juckende Augen. In einigen Regionen fliegen Birkenpollen bereits in höchster Konzentration, dies ist vor allem entlang des Rheins und seinen Nebenflüssen der Fall. Normalerweise fällt die Hauptblüte dort in die zweite oder dritte Aprilwoche. Verantwortlich für den raschen Vegetationsschub in diesem Jahr sind die milden Phasen seit Februar.

In den anderen Tieflandregionen, wie zum Beispiel an der Donau oder Elbe, ist innerhalb der nächsten fünf bis zehn Tagen mit der Hauptblüte der Birke zu rechnen. Im höheren Bergland und direkt an den Küsten von Nord- und Ostsee dauert das noch ein wenig länger. Neben Birkenpollen fliegen auch viele Ulmen-, Pappel- und Weidenpollen. Außerdem fängt in Südwestdeutschland die Buche an zu blühen. Mit ersten Gräserpollen ist in den wärmsten Regionen wahrscheinlich schon Ende April zu rechnen.

Zwischen 15 und 20 Prozent der Deutschen leiden an Heuschnupfen. Für Allergiker, die stark auf Birkenpollen reagieren, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung.

Viele Allergiker wünschen sich jetzt Regenwetter. Die Aussichten für die neue Woche sind dabei nicht so schlecht. Nach jetzigem Stand ziehen in vielen Regionen Schauer durch, die den Blütenstaub zumindest vorübergehend aus der Luft waschen. Dort, wo es jedoch nur wenig regnet, bleibt der Pollenflug stark. Für eine genaue Vorhersage, wo der meiste Regen niedergeht, ist es noch zu früh.

Im Falle einer Birkenpollenallergie kann der Verzehr von Kern- und Steinobst wie Äpfel, Birnen, Kirschen aber auch von Nüssen Allergien verstärken. Nicht selten tritt auch eine Kreuzallergie auf Möhren, Tomaten, Kiwis und Avocados auf. Welche Symptome für eine Pollenallergie sprechen und wie Sie diese behandeln können, erfahren Sie in unserer Rubrik Pollenflug. Außerdem erhalten Sie dort noch mehr Informationen zu Pollenarten und Kreuzallergien.

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