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Wetternews

Dienstag, 11.08.2020

Hitzewelle bekommt Dämpfer

Gewitter bringen etwas Abkühlung

Das ganze Land stöhnt unter der aktuellen Hitzewelle mit Höchstwerten zwischen 30 und 35 Grad. Doch nun zeichnet sich ein Ende ab, denn ein Gewittertief könnte für eine leichte Abkühlung sorgen.

In einem Streifen von der Nordsee bis nach Sachsen sowie bis zum Allgäu ist das Gewitterrisiko am höchsten.

Zunächst ist aber noch mal Schwitzen angesagt, denn die Luft bleibt vorerst heiß und schwül. In der Dampfluft ist das Gewitterrisiko deutlich erhöht. In den Mittelgebirgen ist die Gefahr von Blitz und Donner am größten. Von Frankreich her nähert sich ein Gewittertief, welches uns im weiteren Verlauf etwas kühlere Luft bringt.

Am Samstag kann bei Werten unter 30 Grad etwas durchgeschnauft werden.

Am Freitag gibt es etwa in einem Streifen von der Nordsee über die Landesmitte bis ins Allgäu heftige Schauer und Gewitter. Örtlich besteht Unwettergefahr durch sintflutartigen Regen, Sturmböen und größere Hagelmengen. Länger ruhig und heiß bleibt es voraussichtlich im Nordosten des Landes. Dort sind nochmals Spitzenwerte um 33 Grad möglich.

In schwülheißer Luft haben sich örtlich starke Hitzegewitter entladen. Auch in den kommenden Tagen könnten uns solche Bilder wieder begegnen.

Die Hitzegewitter der vergangenen Tage haben gezeigt, wie viel Energie in der Luft steckt. Im Landkreis Rotenburg an der Wümme im Norden Niedersachsens gab es große Schäden. Dort walzten heftige Gewitter-Fallböen ein Waldstück nieder. Zudem kam es zum Beispiel in Sachsen zu Überflutungen und vollgelaufenen Kellern. Ein solches Ausmaß an Schäden wird nicht jeden treffen, gebietsweise kann es aber wieder ähnliche Bilder geben, wie im Video.

(Ein Bericht von Sebastian Keßler aus der WetterOnline-Redaktion)

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