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Samstag, 15.06.2019

Halbzeitbilanz Juni

Heißer Osten, warmer Westen

Hitzepol des Landes ist in der ersten Junihälfte die Hauptstadt Berlin gewesen. Der Westen präsentierte sich hingegen deutlich angenehmer. Auch bei Regen und Sonnenschein gab es naturgemäß große Unterschiede.

Zwischen der heißen Luft im Osten und der etwas kühleren im Westen bildeten sich häufig heftige Gewitter. Bild: Christian Heller via WetterMelder Deutschland.

Von der Ostsee bis zum Erzgebirge war der Juni bisher sehr heiß. An vielen Tagen zeigte das Thermometer Spitzenwerte über 30 Grad an. Die Mitteltemperatur lag dabei bis zu 5 Grad über dem Durchschnitt. In der Westhälfte hingegen war es weniger warm. Dennoch präsentierte sich die erste Monatshälfte auch dort überdurchschnittlich. Dort bewegten sich die Temperaturen allerdings "nur" ein bis drei Grad über dem Durchschnitt.

Die Karte zeigt die Abweichung der mittleren Höchsttemperatur.

Typisch für die warme Jahreszeit ist der ungleichmäßig verteilte Regen. Durch Schauer und Gewitter sind örtlich bereits große Mengen gefallen, während wenige Kilometer weiter kaum etwas vom Himmel kam. Generell kann man allerdings sagen, dass es in der Nordhälfte deutlich feuchter war als im Südosten. Dort ist in den ersten 15 Tagen teils weniger als ein Liter Regen pro Quadratmeter zusammengekommen.

Im Südosten ist örtlich kaum nennenswerter Regen vom Himmel gekommen.

Beim Sonnenschein dreht sich das Bild: Mit bisher kaum 100 Stunden war es im Nordwesten am trübsten. Dem gegenüber stehen schon über 150 Sonnenstunden zum Beispiel rund um Dresden. Dies entspricht rund 80 Prozent der durchschnittlichen Sonnenstunden im gesamten Juni.

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