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Sonntag, 15.07.2018

Gewitter richten Schäden an

Überflutungen und Hagelmassen

Heftige Gewitter haben am Sonntag im Süden und Südwesten Deutschlands Schäden verursacht. In der Südwestpfalz war die Feuerwehr nach einem Hagelunwetter im Dauereinsatz. Im Norden Baden-Württembergs liefen viele Keller voll Wasser.

Eine dicke Hageldecke überzieht die Straßen in der südwestpfälzischen Gemeinde Rumbach. Bild: Andy Junik via Facebook

Chaotisch ging es in der Südwestpfalz zu, als dort ein Unwetter mit viel Regen und Hagel wütete. In Rumbach hinterließ ein Gewitter eine 20 Zentimeter dicke Hagelschicht. In den Orten um Dahn wurden zahlreiche Straßen und Keller überflutet sowie Bäume entwurzelt. Polizei, Feuerwehr und Straßenmeisterei waren mit allen verfügbaren Einsatzkräften im Dauereinsatz. Am frühen Abend waren die meisten Straßen wieder geräumt. Verletzt wurde niemand, der entstandene Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern.

Parkplätze und Straßen werden auch in Homburg an der Saar überflutet. Bild: Dirk Schmidt

Überflutungen lösten die Gewitter auch im Main-Tauber-Kreis und in Heilbronn aus. Allein in Külsheim liefen etwa 100 Keller voll Wasser. Teilweise blieben Autos auf den Straßen in den Wassermassen stecken. In Lauffen bei Heilbronn rettete die Feuerwehr einen Autofahrer aus seinem Wagen. Ähnlich erging es dem Besitzer eines Gartenhäuschens in Lauffen, der sein Haus wegen des vielen Regens nicht mehr verlassen konnte und deshalb die Rettungskräfte rief.

Unser Blitzradar zählte am Sonntag rund 116.000 Blitze über Deutschland und seinen Nachbarländern. Daten: nowcast

Einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft gab es auch im Landkreis Karlsruhe. Für etwa 200 Badegäste am Lußhardtsee in Kronau kam das Gewitter offensichtlich so überraschend, dass einige Badegäste wohl Schwierigkeiten hatten, aus dem Wasser zu gelangen. Mit Tauchern und Einsatzkräften auf Booten wurde der See nach möglichen Badegästen abgesucht. Hinweise auf Menschen, die untergegangen sind, gab es am Abend keine.

(WO/dpa)

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