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Montag, 19.03.2018

Kalendarischer Frühlingsanfang

Schnee und Frost statt Frühling

Am Dienstag beginnt mit dem kalendarischen Frühlingsanfang das Sommerhalbjahr. Allerdings ist dann nicht mal ein Hauch von Frühling zu spüren. Stattdessen kann es sogar noch mal Schnee geben. Auch danach bleibt der Frühling zurückhaltend.

Schnee und Frost statt Sonne und Blüten: Der späte Märzwinter begräbt dieses Jahr den jungen Frühling vorerst wieder. Bild: Frank Fritsche

Genau um 17:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit überschreitet die Sonne am Dienstag den Himmelsäquator von Süd nach Nord. Tag und Nacht sind dann auf der ganzen Welt mit jeweils 12 Stunden gleich lang. In den nächsten drei Monaten nimmt die Tageslänge bei uns weiter zu, bis sie am 21. Juni mit mehr als 16 Stunden ihre größte Dauer erreicht. Im Sommerhalbjahr ist die Nordhalbkugel der Erde der Sonne zugewandt, deshalb ist der Frühlingsanfang zugleich auch der Auftakt zur hellen Jahreszeit. Auf der Südhalbkugel fängt dagegen das Winterhalbjahr an.

Vorerst ist allerdings wenig vom Frühling zu spüren. Ausgerechnet zum Frühlingsanfang kann es am Dienstag sogar noch mal verbreitet etwas Schnee geben. Die Nächte bleiben weiter frostig und auch tagsüber sind erst ab dem Wochenende über 10 Grad drin. Selbst danach in der Karwoche ist kein Übergang zu schönerem Frühlingswetter erkennbar.

Für die Meteorologen hat der Frühling bereits am 1. März begonnen. Der Grund für die Abweichung vom astronomischen Frühlingsstart geht auf die Anfänge der Wetterwissenschaften zurück: Vor Beginn der elektronischen Datenerfassung war es für die Wissenschaftler einfacher, jeweils komplette Monate statistisch zu erfassen. In der Meteorologie beginnt die neue Jahreszeit daher immer mit dem ersten Tag des Monats, in dem auch der astronomische Jahreszeitenwechsel liegt.

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