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Mittwoch, 12.03.2014

Trockenheit schafft Probleme

Niedrigwasser in vielen Flüssen

Nach dem trockenen Winter und dem bislang fast regenlosen März führen alle Flüsse Niedrigwasser. Besonders kritisch ist die Lage bereits an der Donau und an der Elbe. Regen ist aber in Sicht.

Aktuell herrscht in fast allen Flüssen Niedrigwasser. Auch am Rheinufer hat der immer weiter absinkende Flusspegel breite Kiesstrände freigegeben. Bildquelle: Denis Möller

Fast alle Flüsse in Deutschland führen nach dem trockenen Winter und dem bisher fast regenlosen März Niedrigwasser. Am größten sind die Abweichungen zum mittleren Wasserstand an der Elbe. Bei Wittenberg liegt die Elbe zwei Drittel unter ihrem durchschnittlichen Wasserstand. An der Donau in Österreich ist der Wasserstand sogar bereits kritisch für die Schifffahrt. Lastkähne können dort nicht mehr voll beladen werden.

Die Karte zeigt, dass die Flüsse in Deutschland praktisch flächendeckend Niedrigwasser führen.

Erschwerend kommt hinzu, dass in den Nordalpen und in den Mittelgebirgen in diesem Winter kaum Schnee gefallen ist. Um diese Zeit schmelzen die Schneemassen normalerweise ab, das Schmelzwasser speist dann die Flüsse. Dieses Jahr kann nichts schmelzen, weil sogar in den Hochlagen kaum noch Schnee liegt. Wetterlagenbedingt fiel in diesem Winter der meiste Schnee in den Südalpen, wo teilweise sogar neue Schneehöhenrekorde aufgestellt wurden.

Die Trockenheit wird sich in den kommenden Tagen aber nicht weiter verschärfen: Am Wochenende kommt es zu einem Temperatursturz mit Regenfällen. Die Regenmengen werden zwar voraussichtlich nur moderat sein, deutlich anschwellende Flüsse oder sogar Hochwasser wird es also nicht geben. Dennoch dürfte der kommende Regen ausreichen, um die Dürresituation etwas zu entspannen.

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