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Wärmegewitter - Wetterlexikon

Wärmegewitter

Ein Wärmegewitter ist ein lokales Gewitter, das sich dann bildet, wenn sich in Bodennähe die Luft durch starke Sonneneinstrahlung aufheizt, nach oben steigt und dadurch eine Labilisierung der Luft bedingt. Sie treten meist im Sommer über Land bei ausreichender Luftfeuchtigkeit und bei schwachen Luftdruckverteilungen auf. Wärmegewitter weisen einen ausgeprägten Tagesgang auf und entstehen häufig am späten Nachmittag oder am frühen Abend. In der Nacht lösen sich die Gewitter in den meisten Fällen rasch wieder auf.

Wärmegewitter entstehen häufiger über waldreichen oder gebirgigen Gegenden wie den Mittelgebirgen oder dem Alpenvorland, da dort mehr Feuchtigkeit in der Luft vorhanden ist. Über Ballungsgebieten oder kühlen Wasserflächen entstehen dagegen kaum Wärmegewitter. Eine Ausnahme bilden jedoch Kühltürme von Braunkohle- oder Kernkraftwerken, deren Wasserdampfwolken in Einzelfällen die Bildung lokaler Gewitter begünstigen können.

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