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Taupunkt Sommer - Wetterlexikon

Taupunkt Sommer

Der Taupunkt ist ein Maß zur Erfassung der Feuchtigkeit in der Luft. Er ist neben der Temperatur einer der wichtigsten Werte für den Meteorologen und wird oft unterschätzt. Der Taupunkt ist immer niedriger als die Temperatur. Ist sie genau gleich, beträgt die Luftfeuchtigkeit 100 Prozent und es bilden sich Wolken oder Nebel, bei Minusgraden auch Eiskristalle.

Der Taupunkt beeinflusst in den Sommermonaten vieles. Bei hohem Taupunkt und entsprechend hoher Luftfeuchte fühlt es sich unangenehm schwül an und es ist oft dunstig. Je mehr Feuchte in der Luft vorhanden ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gewitter bilden, deswegen spricht man umgangssprachlich auch von schwüler Gewitterluft. Bei niedrigem Taupunkt ist dagegen schlicht nicht genug Feuchte in der Luft vorhanden, um Wolken entstehen zu lassen.

In klaren Sommernächten entscheidet die Feuchtigkeit in der Luft maßgeblich, ob sich Nebel bilden kann oder nicht. Bei trockener Luft sind höchstens flache Nebelbänke möglich, bei hohem Taupunkt bildet sich dagegen verbreitet Nebel, der sich in den Frühstunden nur zäh auflöst. Für Bodenfrost braucht es vor allem trockene Luft: Je niedriger der Taupunkt, desto stärker kann es nachts auskühlen.

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