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Sommeranfang - Wetterlexikon

Sommeranfang

Das Jahr wird in verschiedene Perioden unterteilt, die sich durch charakteristische astronomische oder klimatische Eigenschaften auszeichnen. Mit dem kalendarischen Sommeranfang, meist am 20. oder 21. Juni, erreicht die Sonne den nördlichsten Punkt auf ihrer scheinbaren Bahn am Himmel, den nördlichen Wendekreis. Daher spricht man auch von der Sommersonnenwende. Die Sonne steht dann genau 23,4 Grad nördlich des Äquators senkrecht am Himmel.

Auf der Nordhalbkugel ist dann der Höhepunkt der hellen Jahreszeit erreicht. Die Tage werden ab dem kalendarischen Sommeranfang wieder kürzer und dunkler. Das heißt, die maximale Ausbeute an Sonnenschein nimmt dann wieder ab. Die folgende Grafik zeigt schematisch die jeweilige Stellung der um rund 23,5 Grad zu ihrer Bahnebene geneigten Erdachse zur Sonne, der Grund für die Entstehung der Jahreszeiten: Neigt die Erde der Sonne - wie am 21. Juni - ihre Nordhalbkugel zu, erreicht diese in den Gebieten nördlich des Äquators ihre höchste Mittagshöhe über dem Horizont. Am 22. Dezember, dem Tag des kalendarischen Winteranfangs ist es dagegen genau umgekehrt: Jetzt wendet die Erde der Sonne ihre Südhalbkugel zu, sodass sie dort am höchsten am Himmel steht.

Meteorologisch beginnt der Sommer schon am 1. Juni. Der Grund für die Abweichung vom astronomischen Frühlingsstart geht auf die Anfänge der Wetterwissenschaften zurück: Vor Beginn der elektronischen Datenerfassung war es für die Wissenschaftler einfacher, jeweils komplette Monate statistisch zu erfassen.

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