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Schnee - Wetterlexikon

Schnee

Als Schnee bezeichnet man festen Niederschlag, der aus verzweigten kleinen Eiskristallen (auch Schneekristalle genannt) besteht. Diese Kristalle haben die Form von feinen, sechseckigen Plättchen, Säulen, Prismen oder sechsstrahligen Sternchen. Die Form der Kristalle hängt vor allem von der Temperatur und vom Sättigungsgrad der Luft ab.

Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken unterkühlte Wassertröpfchen an Aerosolen anlagern und dort anfrieren. Ebenso kann der Wasserdampf in der Luft direkt an den Kristallen anfrieren. Das führt dazu, dass die Kristalle anwachsen. Bei einer Lufttemperatur von 0 Grad fällt Schnee hauptsächlich in Form von großen, lockeren Flocken. Bei geringeren Temperaturen nehmen die Schneekristalle Formen von Eisplättchen, Eisnadeln oder Sternchen an. Bei einer Temperatur unter minus 30 Grad fällt kaum Schnee, da die Luft dann zu trocken ist und somit kaum Wasserdampf enthält.

Es gibt viele komplexe Strukturen. Man hat mehr als 6000 verschiedene Schneekristallformen beobachtet. Schnee hat eine weiße Farbe, weil er aus Eiskristallen besteht, die das Licht reflektieren und streuen. Schnee schmilzt, wenn Wärme zugeführt wird, zum Beispiel durch langwellige Strahlung oder durch Warmluftzufuhr. Aber auch Regen und Wind tragen zum Abtauen eine Schneedecke bei. Ein kräftiger Wind beschleunigt die Verdunstung. Eine geschlossene Schneedecke reflektiert aufgrund der helleren Bodenfarbe größtenteils die Wärmestrahlung zurück in die Atmosphäre und isoliert die Wärme am Boden. So werden Pflanzen vor Frost geschützt.

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