WetterOnline ( http://www.wetteronline.de )

Frühlingsanfang - Wetterlexikon

Frühlingsanfang

Das Jahr wird in verschiedene Perioden unterteilt, die sich durch charakteristische astronomische oder klimatische Eigenschaften auszeichnen. Mit dem kalendarischen Frühlingsanfang, meist am 20. oder 21. März, überschreitet die Sonne den Himmelsäquator von Süd nach Nord. Tag und Nacht sind dann mit jeweils 12 Stunden gleich lang. Bis zum Sommeranfang nimmt die Tageslänge dann weiter zu, bis sie am 21. Juni mit mehr als 16 Stunden ihre größte Dauer erreicht.

Im Sommerhalbjahr ist die Nordhalbkugel der Erde der Sonne zugewandt, deshalb ist der Frühlingsanfang zugleich auch der Auftakt zur hellen Jahreszeit. Auf der Südhalbkugel verhält es sich dagegen genau umgekehrt: Dort fängt jetzt das Winterhalbjahr an. Die folgende Grafik zeigt schematisch die jeweilige Stellung der geneigten Erdachse zur Sonne, der Grund für die Entstehung der Jahreszeiten: Die Ekliptik ist um rund 23,5 Grad zum Himmelsäquator geneigt. Die Sonne steht am Frühlingsanfang senkrecht über dem Erdäquator. Tag und Nacht sind dann überall auf der Erde ungefähr gleich lang, da eine Hälfte der täglichen Sonnenbahn oberhalb, die andere unterhalb des Horizonts liegt. Überall auf der Erde geht die Sonne an diesem Tag daher fast genau im Osten auf und im Westen unter. Man spricht von der Tagundnachtgleiche oder auch Äquinoktium.

Meteorologisch beginnt der Frühling schon am 1. März. Der Grund für die Abweichung vom astronomischen Frühlingsstart geht auf die Anfänge der Wetterwissenschaften zurück: Vor Beginn der elektronischen Datenerfassung war es für die Wissenschaftler einfacher, jeweils komplette Monate statistisch zu erfassen.

ABCDEF
GHIJKL
MNOPQR
STUVWX
YZ A bis Z
Link zu dieser Seite / Seite empfehlen

Das Wetter in ...