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Eisheilige - Wetterlexikon

Eisheilige

Die Eisheiligen sind eine volkstümliche Bezeichnung für bestimmte Tage im zweiten Maidrittel, an denen Kaltlufteinbrüche in manchen Regionen Frostschäden verursachen. Als Eisheilige werden die Tage vom 11. bis 15. Mai (Mamertius, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie) bezeichnet. Eigentlich sollten sie ihrem Namen aber erst im dritten Maidrittel alle Ehren machen, denn durch die Kalenderreform im 16. Jahrhundert sind sie um 12 Tage nach vorne gerückt. Sie liegen demnach zwischen dem 23. und 27 Mai. Und sogar noch lange nach den Eisheiligen sind Spätfröste immer noch möglich.

Wiederholte Kaltlufteinbrüche aus Nordosteuropa und Nachtfröste nach vorausgegangenen Wärmeperioden sind im Frühjahr nicht ungewöhnlich. Landwirte und Hobbygärtner fürchten aber späte Kaltlufteinbrüche, weil die Blüten vieler Bäume und Pflanzen in der Austriebsphase sehr empfindlich sind.

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