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Eifelföhn - Wetterlexikon

Eifelföhn

Beim Eifelföhn handelt es sich um Absinkeffekte am Nordostrand der Eifel. Der föhnartige Süd- bis Südwestwind stellt sich meist auf der Vorderseite eines von Westeuropa heranziehenden Tiefs ein. Während die Warmfront im Südwesten Deutschlands verbreitet für Niederschläge sorgt, bleibt es am Nordostrand der Eifel - von der Aachener Bucht bis nach Bonn meist trocken mit vielen Wolkenauflockerungen. Zudem zeigt das Thermometer oft ein paar Grad mehr an als im Stau der Gebirge.

Der Eifelföhn ist nicht so stark ausgeprägt wie der Alpenföhn, aber ein Beispiel für ein lokales Windsystem, das durch orographische Bedingungen entsteht. Es macht sich auch hier ein Lee-Effekt bemerkbar, wenn sich die Regen- oder Schneewolken am Südrand der Eifel stauen. Die Eifel ist maximal 747 Meter hoch.

Im Winter bleiben in der Region Bonn häufig Schneefälle aus. In Bonn gibt es jährlich knapp 100 Millimeter weniger Niederschlag als in etwas nördlich gelegeneren Gegenden. Auch der Raum Euskirchen gilt als ungewöhnlich trocken im Vergleich zu den regenreichen Regionen der Eifel, des Siegerlandes und des Bergischen Landes.

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