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Freitag, 14.12.2018

Noch ist alles möglich

Erster Trend für Weihnachten

Gibt es Weiße Weihnachten? Statistisch sieht es fürs Flachland eindeutig schlecht aus, die Wettermodelle sind dagegen noch eher zweideutig.

Anhand der aktuellen Wetterprognosen kann man die Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten in diesem Jahr maximal ein wenig höher einschätzen als im langjährigen Mittel.

Zehn Tage vor Weihnachten liefern Wettermodelle erste Hinweise auf das Wetter an den Feiertagen. Allerdings gleicht der Blick auf die Profikarten derzeit noch eher dem Blick in die Glaskugel. Denn noch gehen die möglichen Szenarien in alle Richtungen. Während das Wettermodell der Amerikaner bereits relativ hartnäckig auf nasskaltes Wetter mit Schneefällen setzt, hält das europäische Modell mit milden Südwestwinden dagegen.

Nah dran an einer weißen Bescherung: Das amerikanische Wettermodell berechnet an Heiligabend ein Tief mit Regen- und Schneefällen über Deutschland. Im Flachland wird es demnach aber trotzdem eher nass als weiß.

Aufgrund dieser Unsicherheiten lohnt weiter ein Blick auf die Statistik: Diese schaut in Sachen Schnee für die meisten Regionen naturgemäß schlecht aus. Mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10 bis 20 Prozent ist im Flachland mit weißen Feiertagen zu rechnen. Bessere Chancen hat man in den Mittelgebirgen und im Alpenvorland. Hier kommt man je nach Höhenlage auf 30 bis 70 Prozent. Besonders im Erzgebirge und in den Hochlagen von Harz, Schwarzwald und Bayerischem Wald sieht es aufgrund der schon stattlichen Schneedecke dieses Jahr sehr gut aus.

Letztmals gab es im Jahr 2010 fast im ganzen Land weiße Feiertage.

Unterm Strich kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit auf Schnee zu Weihnachten in diesem Jahr überall etwas höher liegt, als es die Statistik hergibt. Eine detaillierte Prognose ist aber erst ein paar Tage vor dem Fest möglich.

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