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Andalusien – Ein Schmelztiegel der Kulturen

Von feurigem Flamenco, maurischen Sehenswürdigkeiten und Tapas, Wein und Meeresfrüchten

Mit kilometerlangen Sandstränden, weißen Bergdörfern, weiten Olivenfeldern und historischen Stätten ist Andalusien ein Stück Bilderbuch-Spanien. Das Mittelmeer im Süden, der Atlantik im Westen, die Höhenzüge der Sierra Nevada im Norden und die karge Wüste im Osten machen aus dem Landstrich eine Region der Gegensätze. Wer nach Andalusien reist, findet in jedem Winkel Spuren unterschiedlicher Kulturen. Die prachtvollen Bauwerke der Araber, die hier jahrhundertelang herrschten, bilden einen spannenden Kontrast zur christlichen Sakralarchitektur und zum modernen Spanien. Spektakuläre Sehenswürdigkeiten, gelebte Traditionen und kulinarische Köstlichkeiten machen Andalusien zu einem Traumziel für alle, die einen unvergesslichen Urlaub erleben möchten.

Regionen in Andalusien

Besucher spazieren auf einer Stadtmauer eines Dorfes im andalusischen Hinterland.

Die alten Dörfer in Andalusien bezaubern ihre Besucher mit ihrem traditionellen Charme.

Andalusien ist die südlichste der insgesamt 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und erstreckt sich über eine geografische Fläche von insgesamt knapp 83.000 Quadratkilometern. Etwa acht Millionen dauerhaft gemeldete Einwohner leben hier. Unterteilt ist die Region in die acht Provinzen Sevilla, Granada, Córdoba, Cádiz, Málaga, Huelva, Jaén und Almería mit ihren jeweils gleichnamigen Provinzhauptstädten. Mit gut 700.000 Einwohnern ist Andalusiens Hauptstadt Sevilla zugleich die größte Stadt der Region.

Andalusien Fakten

  • Lage: Andalusien liegt im äußersten Süden Spaniens
  • Hauptstadt: Sevilla
  • Sprachen: Spanisch, Andalusisch (spanischer Dialekt)
  • Einwohner: 8.414.240 (Stand: 1. Januar 2019)
  • Währung: Euro
  • Flughafen: Andalusien besitzt sechs Flughäfen, von denen der Aeropuerto de Málaga-Costa del Sol etwa zwei Drittel des Passagieraufkommens abwickelt. Der zweitgrößte Flughafen ist der Aeropuerto de Sevilla-San Pablo.
  • Strom: Die Stromspannung in Andalusien beträgt 220 V bei 50 Hertz. In der Regel brauchen Sie keinen Adapter mitzunehmen.
  • Visum: EU-Bürger benötigen nur ihren Reisepass oder Personalausweis für die Einreise.
  • Zeitzone: MEZ (UTC +1)
  • Aktivitäten: Kultur, Sightseeing, und Strand
  • Klima: subtropisches, trockenes Mittelmeerklima
  • Bus und Bahn: Das Nationale Eisenbahnnetz Spaniens (RENFE) verfügt über ein gut ausgebautes Schienennetz, das die Hauptstädte und einen großen Teil der Dörfer Andalusiens miteinander verbindet. Auf den Straßen Andalusiens verkehren viele Busunternehmen, die mit einer geräumigen und bequemen Busflotte ein dichtes Transportnetz bedienen.

Berge und Meer

Blick durch die Berge bis zum Strand und dem Meer.

An der Costa de la Luz in der Region Huelva finden Urlauber viele breite Sandstrände mit flachen Einstiegen in das Meer, die ideal für Familien mit Kindern sind.

Die Region Málaga ist den meisten Andalusien-Besuchern ein Begriff, denn hier befindet sich der größte Flughafen der Provinz sowie die bekanntesten Badeorte entlang der Costa del Sol. Ganz im Süden, an der Spitze Andalusiens, liegt die Region Cádiz. Auf Höhe der Hafenstadt Tarifa liegen Europa und Afrika an der schmalsten Stelle der Straße von Gibraltar nur 14 Kilometer voneinander entfernt. Hier kann man von den Stränden Andalusiens aus die Küste Afrikas sehen und das marokkanische Rif-Gebirge erscheint zum Greifen nah.

Nahezu die Hälfte der Fläche Andalusiens besteht aus Gebirgslandschaften. Etwa ein Drittel dieses Gebietes befindet sich auf einer Höhe über 600 Meter. Insgesamt 46 Gipfel überschreiten die 1000 Meter-Marke. Unter ihnen befinden sich mit dem Mulhacén (3481 Meter) und dem Veleta (3398 Meter) die höchsten Erhebungen des spanischen Festlands.

In Granada erwartet Besucher mit der Sierra Nevada und den Badeorten entlang der Küste eine Region der Gegensätze: Wer möchte, kann hier am selben Tag Ski fahren und im Meer schwimmen. Darüber hinaus ist die Regionalhauptstadt die Heimat eines der wichtigsten Kulturdenkmäler des Landes, der Alhambra.

Die Geschichte Andalusiens

Bedingt durch seine Lage im Süden der Iberischen Halbinsel war Andalusien in seiner Vergangenheit ein Schmelztiegel verschiedener Einflüsse: Früh kam die Region in Kontakt mit den hoch entwickelten Kulturen des östlichen Mittelmeerraums, danach war sie lange Zeit Teil des nordafrikanischen maurischen Reiches. Später entdeckte Christoph Kolumbus vom Süden Andalusiens aus die Neue Welt, wodurch die Region zum Tor nach Amerika wurde.

Die Frühlingsmonate März bis Mai sind bei durchschnittlichen Temperaturen um 20 Grad eine hervorragende Reisezeit für Malta. Die Insel verwandelt sich dann in eine grüne Oase. Auch die Wassertemperatur ist besonders im Mai schon sehr angenehm und lädt zum Baden ein. An den zahlreichen Stränden ist dann noch viel Platz, weil die Hauptsaison für Badeurlaub im Sommer noch fern ist.

Licht und Schatten

Um 264 vor Christus errichteten zunächst die Karthager erste Niederlassungen im heutigen Andalusien. Mit Ende des zweiten Punischen Krieges fiel das Gebiet an die Römer, die die nächsten 700 Jahre herrschten. Mit dem Untergang des römischen Reiches, fielen erst die Vandalen und später die Westgoten in Andalusien ein. Nach etwa 200 Jahren, im Jahr 711, folgten die Mauren, die für etwa 800 Jahre blieben und der Region ihren Stempel aufdrückten. Zeugnis dieser Epoche sind bis heute beeindruckende Bauwerke, wie die Mezquita in Córdoba oder die Alhambra in Granada.

1492 besiegten die katholischen Könige Isabella und Fernando den letzten arabischen Herrscher. Verbunden mit der Entdeckung der Neuen Welt begann ein „goldenes Zeitalterrdquo; für Andalusien: Die Hauptstadt Sevilla wurde Dreh- und Angelpunkt des europäischen Handels. Prachtvolle Kathedralen, Kirchen, Paläste, öffentliche Gebäude und neue Plätze entstanden im Stil der Gotik, der Renaissance und des Frühbarocks.

Durch den Verlust der spanischen Vorherrschaft auf den Weltmeeren begann im 17. Jahrhundert eine Phase der politischen Lähmung und der wirtschaftlichen Krise. Mehrere Kriege und schwere Pestepidemien ließen das Land nicht zur Ruhe kommen.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts und dem in Europa erstarkenden Faschismus kam Andalusien eine schicksalshafte Rolle unter General Franco zu. Nach dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1939, in dessen Verlauf General Franco die Macht eroberte, wurde Spanien bis zu dessen Tod im Jahre 1975 einer faschistischen Diktatur unterworfen. Nach der Rückkehr zur Demokratie unter dem Monarchen Juan Carlos I. wurde Andalusien 1982 zur autonomen Region.

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