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Sonntag, 13.12.2009

Sternschnuppenregen zu sehen

Über 100 "Geminiden" pro Stunde

In der Nacht zum 14. Dezember, also in der kommenden Nacht, erreicht der alljährliche Sternschnuppenschwarm der "Geminiden" seinen Höhepunkt. Wo der Himmel sternklar ist kann dann ein wahrer Sternschnuppenregen mit mehr als 100 Meteoren pro Stunde beobachtet werden. Viele dieser nach ihrem scheinbaren Ausstrahlungspunkt im Sternbild Zwillinge, lateinisch "Gemini", benannten Sternschnuppen dürften sehr hell aufleuchten, wenn sie zumeist in Bruchteilen von Sekunden über den Himmel huschen.

Das Sternbild Zwillinge um Mitternacht

Bildquelle: HNSKY - Das Sternbild, aus dem die Geminiden in alle Richtungen auszuschwärmen scheinen, ist die ganze Nacht lang gut zu sehen. Es ist schon vor Mitternacht hoch über dem Osthorizont zu finden.

Die Geminiden huschen immer dann über den Himmel, wenn die Erde Mitte Dezember die Umlaufbahn des Asteroiden "Phaeton" kreuzt, innerhalb der sich eine breite Wolke aus Staubpartikelchen angesammelt hat. Während die meisten anderen Sternschnuppenströme auf die Staubfahnen von Kometen zurück gehen, enthalten die Geminiden daher einen größeren Anteil an Staubteilchen aus festem Gestein. Dies ist der Grund dafür, dass die Zahl hell leuchtender Objekte deutlich größer ist, als bei anderen Sternschnuppenschauern.

So lohnt sich in der kommenden Nacht überall dort der Blick in den Himmel, wo die Wolken größere Lücken haben. Dort kann der Sternschnuppenschwarm der Geminiden das von warmen Augustnächten her bekannte Himmelsschauspiel der berühmten "Perseiden" durchaus noch um Klassen übertreffen.

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