Azoren
Tauchen auf den Azoren heißt, eine beeindruckende Unterwasserwelt aus Lava-Felsen und einer großen Artenvielfalt entdecken.
Die Azoren sind eine zu Portugal gehörende Inselgruppe im Atlantik, die mit beeindruckenden Küstenlinien, üppiger Vegetation und einer vielseitigen Unterwasserwelt besticht. Aufgrund des Golfstroms gibt es hier ideale Bedingungen zum Tauchen, und es hat sich eine facettenreiche Artenvielfalt entwickelt. Von großen Hochseefischen über kleine wirbellose Tiere bis hin zu Meeressäugern können Urlauber hier alles entdecken. Ob an der Küste oder auf dem offenen Meer, wie beispielsweise auf der Princess-Alice-Bank, auf der man sogar Manta- und Mobularochen beobachten kann. Abenteuer sind beim Tauchen auf den Azoren auf jeden Fall garantiert!
Die Wassertemperatur auf den Azoren reicht von rund 10 Grad im Winter bis zu etwa 23 Grad im Sommer. Dabei profitieren Taucher im sehr klaren Wasser von Sichtweiten bis zu 30 Meter. Die Princess-Alice-Bank ist die Spitze eines Unterwasserberges mitten im Atlantik. Hier beträgt die Wassertiefe ungefähr 1000 Meter. Neben den Mantarochen leben in diesem Gebiet auch Barrakudas, Haie und Makrelen. Weil der Schwierigkeitsgrad zu tauchen hoch ist, benötigt man dort den Tauchschein "Advanced Open Water Diver" oder eine gleichwertige Lizenz sowie mindestens 50 aufgezeichnete Tauchgänge.
Für Einsteiger hingegen eignet sich besonders gut das Tauchen an der Küste. Auf Pico, der zweitgrößten Insel der Azoren, gibt es eine vulkanische Unterwasserlandschaft. Sie ist die Heimat unzähliger Arten von Nacktschnecken bis hin zu Stachelrochen. Das Tauchen auf den Azoren bietet so Unterwasserfotografen unzählige faszinierende Motive. In den Lava-Riffen leben Muränen, außerdem sieht man farbenfrohe Korallen, Anemonen und eine Fülle an verschiedensten Fischen.
Die meisten Fahrten auf den offenen Ozean zum Erkunden der Tierwelt finden von Juli bis Mitte Oktober statt. Aber auch schon im Frühjahr gibt es auf den Azoren viele Möglichkeiten zum Tauchen. Von März bis Oktober können Urlauber außerdem bei Walbeobachtungen diese besonders beeindruckenden "Riesen der Meere" erleben.
Montag, 30.05.2016
Azoren - Inseln im Atlantik
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Mitten im Atlantik befindet sich die Inselgruppe der Azoren, die zu Portugal gehört. Sie ist ein Archipel vulkanischen Ursprungs und besticht durch ihre üppige Vegetation, beeindruckende Küstenlinien und eine besonders vielseitige Unterwasserwelt.
Mitten im Atlantik befindet sich die Inselgruppe der Azoren, die zu Portugal gehört. Sie ist ein Archipel vulkanischen Ursprungs und besticht durch ihre üppige Vegetation, beeindruckende Küstenlinien und eine besonders vielseitige Unterwasserwelt.
Eine der neun größeren Inseln ist Flores. Sie hat diese wunderschönen Klippen und Wasserfälle zu bieten. Flores liegt ganz im Westen der Azoren und bildet damit den westlichsten Punkt Europas.
Auf der Hauptinsel São Miguel mit der Hauptstadt Ponta Delgada befindet sich im Furnas-Tal der Terra-Nostra-Park mit seiner puren Gartenkunst. Hier kann man die Seele baumeln lassen und in seinem botanischen Garten seltene Pflanzen des gesamten Kontinents bestaunen.
Ebenso sehenswert sind ganz in der Nähe die heißen Quellen, die Caldeiras das Furnas. Schwaden aus Wasserdampf, Schwefelgeruch und zudem ein schöner See erwarten einen. Hier ist die Vulkanaktivität auf den Inseln noch wirklich sichtbar.
Einen der spektakulärsten Ausblicke hat man ganz im Westen São Miguels über den See Lagoa das Sete Cidades. Er befindet sich im gleichnamigen Vulkankrater und ist in zwei Seen unterteilt, die nur über einen schmalen Durchlass miteinander verbunden sind.
Meer und Strand genießen kann man beispielsweise am Mosteiros Beach. Wassersport wie Surfen ist auf den Azoren auch möglich. Allerdings sollte man dabei die oftmals starke Brandung des Atlantiks beachten.
Begibt man sich unter die Wasseroberfläche, so kann man die Giganten der Meere erblicken, wie diese Wale. Sie kann man aber auch beim Whale-Watching erleben, das an vielen Orten angeboten wird.
Gerade das Tauchen ist auf den Azoren besonders beliebt. Dort können sogar die riesigen Mobularochen beobachtet werden. Die beeindruckenden Tiere werden bis zu 5 Meter lang.
Einiges an Nervenkitzel bietet der Blauhai, den man im Wasser des Atlantiks ebenfalls antreffen kann. Von den Küsten hält er sich allerdings meistens fern, sodass Angriffe auf Menschen nur selten vorkommen.
Die Inseln bieten so ganz viel Natururlaub pur, sei es zu Land oder zu Wasser. Wer etwas abseits der üblichen Reiseziele erleben möchte, ist auf den Azoren genau richtig.
Beste Reisezeit für die Azoren
Auf den Azoren herrscht ein subtropisch-ozeanisches Klima mit milden Wintern und nicht so heißen Sommern. Daher lässt es sich dort zu jeder Jahreszeit gut aushalten. Von Juni bis August aber genießen Reisende Tagestemperaturen von rund 25 Grad und mehr. Hinzu kommen meist viele Sonnenstunden pro Tag. Zudem liegen im Sommer die regenärmsten Monate des Jahres. Die Wassertemperatur ist dabei im August und September am höchsten, die Spitzenwerte erreichen dann knapp 25 Grad.
Klimadaten
Höchsttemperatur
Tiefsttemperatur
Anzahl Frosttage
Sonnenscheindauer pro Tag
Mittlere Windstärke
Anzahl Sturmtage (Windspitze > 8 Bft)
Niederschlag
Anzahl Niederschlagstage