14-Tage-Wetter - Samstag, 11.02.2012

Kältehoch geht die Puste aus

Schnee, Schneeregen und Regen

Zu Beginn der neuen Woche stellt sich die Wetterlage komplett um. Das bisher bestimmende Kältehoch zieht sich zurück und der Weg wird frei für atlantische Tiefausläufer mit deutlich milderer Luft. Dabei kommt es bis über die Wochenmitte hinaus zu Niederschlägen, die im Osten und Südosten meist als Schnee fallen. Richtung Westen und Nordwesten sind dagegen im Flachland immer öfter Regen oder Schneeregen dabei, in höheren Lagen gibt es dagegen viel Neuschnee.

Die Temperaturen steigen im Westen und Nordwesten vielfach einige Grad über den Gefrierpunkt, am längsten hält sich der Dauerfrost in Bayern und Sachsen. Markant milder werden auch die Nächte. Nur in der Nacht zum Montag sind im Süden nochmals zweistellige Minusgrade möglich. In den Folgenächten wird im Westen der Gefrierpunkt kaum unterschritten, nach Osten hin gibt es Frost von etwa minus 3 bis minus 7 Grad. Es besteht Glättegefahr. Dies gilt anfangs auch noch in den Regionen, wo das Thermometer in der Luft schon Plusgrade anzeigt.

Glättegefahr auf den Straßen
Glättegefahr auf den Straßen
Richtung Westen und Nordwesten wird sich das im Laufe der neuen Woche zuerst entspannen.

Ab dem nächsten Wochenende nähert sich voraussichtlich wieder kältere Luft aus Norden. Vor allem in höheren Lagen ist mit neuen Schneefällen zu rechnen. Ob es im Flachland in der Folge auch wieder richtig Winter wird, bleibt noch abzuwarten. Derzeit sieht es eher nach nasskaltem Wetter aus: Keine gute Nachrichten für Jecken und Narren, die dem Straßenkarneval entgegenfiebern. Das vielfach trockenkalte Winterwetter mit Sonne, das wir von der letzten Zeit gewohnt sind, ist wohl für längere Zeit vorbei.

Eislauftouren in Holland
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