Die kommenden Tage und das Wochenende bleiben in ganz Deutschland eisig kalt. Tagsüber steigen die Temperaturen nur noch auf minus 12 bis minus 5 Grad. Nachts werden im Westen minus 10 bis minus 15, im Süden und Osten örtlich auch um minus 20 Grad gemessen. Vielfach bleibt es freundlich, vor allem im Norden und Osten ist es aber wolkiger mit lokalen Schneeschauern. An der Ostseeküste sind regional auch kräftige Schneefälle möglich. Der Ostwind nimmt deutlich ab.

| Sibirische Frostluft hält Deutschland auch übers Wochenende fest im Griff, dabei wird es sogar noch etwas kälter. Die Eisbildung in Seen, Flüssen und Kanäle geht also weiter, die Eisdecken sind aber oft zu dünn und trügerisch. Bildquelle: Andreas Dawidowski |
Nach dem Wochenende wird die weitere Entwicklung beim Wetter unsicher. Von Westen her versuchen Tiefausläufer mit milderer Luft und Niederschlägen gegen das Kältehoch anzukommen. Zumindest im Norden und Westen deutet sich daher eine allmähliche Frostabschwächung an, die mit Schneefällen, möglicherweise auch Glatteisregen einhergeht. Ob und wann genau dies passieren wird ist aber noch völlig unklar. Im Osten und Süden hält das sehr kalte Winterwetter mit mäßigem Dauerfrost und strengen Nachtfrösten vorerst an, regional sind Schneefälle möglich.
Wie diese Entwicklung letztlich ausgehen wird, ist noch nicht absehbar. Ein allmählicher Übergang zu durchgreifendem Tauwetter mit Wind und Regen ist im Norden und Westen vorübergehend durchaus möglich. Ob dies auch im Süden passieren wird, muss abgewartet werden. Ein erneuter Kälteeinbruch aus Osten ist aber ebenfalls nicht ausgeschlossen, da die russische Frostluft weiterhin in Lauerstellung bleibt.