In den nächsten Tagen wird es noch kälter. Bei einem vor allem in der Nordhälfte klirrend kalten Ostwind mit stürmischen Böen liegen die Temperaturen ab Sonntag nur noch zwischen minus 2 und plus 4 Grad. Am kältesten ist es in den ostdeutschen Ländern. Dazu scheint im Norden und in der Mitte häufiger die Sonne. Einzelne Schneeschauer gibt es an den Küsten. Im Süden kann es dagegen bei vielen Wolken zeitweise schneien. Nachts werden bei Aufklaren Minima von minus 4 bis minus 8 Grad gemessen. Über Schnee ist örtlich auch strenger Frost möglich.

| Ein für Ende März sehr kaltes Wochenende steht bevor. In den östlichen Landesteilen herrscht sogar Dauerfrost, dazu weht ein eisig kalter Ostwind, der das Kälteempfinden nochmals deutlich verstärkt. |
Auch in der neuen Woche stellt sich die Wetterlage kaum um. Nachts herrscht weiter verbreitet Frost, vor allem über Schnee örtlich auch unter minus 5 Grad. Tagsüber wird es aber etwas milder mit Höchstwerten von 1 bis 7 Grad. Der noch vorhandene Schnee im Norden und Osten wird also allmählich tauen. Dennoch bleibt es deutlich kälter als im langjährigen Mittel, denn Ende März sind durchaus Höchstwerte von über 10 Grad zu erwarten. Schon jetzt ist damit klar, dass dieser Monat zu den vier kältesten Märzmonaten der letzten 30 Jahre gehören wird.
Bleibt die Hoffnung, dass es zumindest zu Ostern zweistellige Plusgrade gibt. So wie es derzeit aussieht, versucht ein neues Tief mit südwestlichem Wind die Kaltluft zu vertreiben. Ob das gelingt, oder sich genau über Deutschland wieder eine Luftmassengrenze ausbildet, muss man noch abwarten. Bei dieser Variante hätte wieder der Norden und Osten das Nachsehen. Nach einem richtigen Frühlingsdurchbruch im ganzen Land sieht es derzeit leider immer noch nicht aus.