Auch wenn am 1. März der meteorologische Frühling beginnt, zeigt sich das Wetter immer noch von seiner trüben und spätwinterlichen Seite. So halten sich am Freitag verbreitet kompakte Wolken und das Dauergrau dürfte nach wie vor vielen auf's Gemüt schlagen. Nur an der Küste und im Nordosten kommt die Sonne häufiger zum Vorschein, sobald sich dort die Nebelfelder lichten. Im Tagesverlauf kann es auch in der Mitte einige Lichtblicke geben. Die Temperaturen bleiben aber landesweit noch im einstelligen Plusbereich.

| Der meteorologische Frühling beginnt genau so, wie der Winter endet: Fast überall hält sich eine zähe Wolkendecke. Immerhin sind schon die ersten Zugvögel da. Bildquelle: WetterOnline |
In der kommenden Woche gibt es dann einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling. Bei deutlich mehr Sonne sind im Verlauf sogar 10 bis über 15 Grad möglich. Die Nächte sind aber noch frisch, auch weiterhin ist mit Frost zu rechnen. Die fortgeschrittene Jahreszeit kann man aber schon an den immer länger werdenden Tagen feststellen. In Hamburg ist es jetzt schon rund 10,5, in München 11 Stunden hell. In den nächsten Wochen wird es jeden Abend etwa zwei Minuten länger hell, morgens geht die Sonne zwei Minuten im Vergleich zum Vortag früher auf.
In der Meteorologie beginnt am 1. März der Frühling und damit drei Wochen vor dem kalendarischen Frühlingsanfang. Der zeitliche Unterschied hat klimatologische Gründe: Abweichungen von Temperatur und Niederschlag lassen sich erheblich leichter erfassen, wenn eine Jahreszeit jeweils drei komplette Monate umfasst. Der kalendarische Frühlingsanfang richtet sich dagegen nach der jeweiligen Position der Sonne gegenüber der Erde. Zur Tag- und Nachtgleiche am 20. März 2013 steht die Sonne dann genau am Äquator im Zenit.


