In der Nacht zum Samstag ist das Quecksilber vor allem in Teilen Sachsens und Bayerns wieder unter die minus 20-Grad-Marke gefallen. Zu den kältesten Orten gehörten Hoyerswerda im Landkreis Bautzen mit minus 23,2 Grad genauso wie Görlitz an der Grenze zu Polen mit minus 21,4 und Straubing in Niederbayern mit minus 20,5 Grad. Aber auch sonst sanken die Temperaturen verbreitet auf minus 10 bis minus 19 Grad ab, mit nur einstelligen Minusgraden etwas "milder" blieb es lediglich in Küstennähe von Nord- und Ostsee.

| Samstag früh lagen die Tiefstwerte der Temperatur verbreitet bei minus 10 bis minus 20 Grad. Vereinzelt wurde es sogar noch deutlich kälter. Bildquelle: WetterOnline Mitgliedschaft |
Lokale Temperaturrekorde für das zweite Februardrittel gab es mit fast minus 20 Grad im sächsischen Oschatz sowie mit minus 19,4 Grad in Zinnwald im Osterzgebirge. Beide Wetterstationen zeichnen jedoch erst seit 1991 Messdaten auf. Auch die Nacht zum Sonntag wird landesweit bei minus 7 bis regional minus 20 Grad nochmals sehr eisig. Die niedrigsten Werte stellen sich dabei erneut von Sachsen bis Niederbayern ein.
In der neuen Woche erfolgt dann allerdings eine deutliche Frostabschwächung. Schon in der Nacht zum Montag werden in der Nordwesthälfte zumeist nur noch einstellige Minusgrade gemessen, Richtung Wochenmitte schwanken die Tiefstwerte dort sogar nur um den Gefrierpunkt. Nach Südosten hin bleibt es zwar insgesamt noch kälter, aber auch dort liegen die Temperaturen dann nachts beachtliche fünfzehn bis zwanzig Grad höher als in der Vorwoche.


