Nach der Kältewelle kommt die Flut: In der Region Haskowo im Süden Bulgariens brach nach einem starken Temperaturanstieg mit heftigen Regenfällen ein Staudamm, mehrere andere Stauseen liefen über. Bei der anschließenden Flutwelle wurde ein Dorf vollständig überflutet, mindestens 8 Menschen ertranken. Die Behörden befürchten weitere Dammbrüche in der Region. Auch im Südosten Bulgariens kam es nach starken Regenfällen zu schweren Überflutungen. Die Europäische Union stellte EU-Hilfen in Aussicht.

| In Teilen Bulgariens ist es zu schweren Überflutungen nach einem starken Temperaturanstieg mit kräftigen Regenfällen gekommen. Dabei brach auch ein Staudamm, das Dorf Biser wurde vollständig überflutet. Bildquelle: AFP/BULFOTO |
Die vorangegangene Kältewelle in Bulgarien trägt eine Mitschuld an den starken Überschwemmungen. Durch die extreme Kälte gefror der Boden, so dass das Regenwasser nicht versickern konnte und stattdessen sehr schnell in die Flüsse abfloss. Da viele Flüsse zudem mit einer Eisschicht bedeckt waren bildeten sich gefährliche Eisbarrieren, hinter denen sich das Wasser aufstauen konnte.


