Top-Themen - Montag, 06.02.2012
Sehr strenger Nachtfrost
Neue Woche startete eisigkalt

Die neue Woche hat überall eisig kalt begonnen. Am Montagmorgen wurden vor allem von Berlin bis zu den Alpen erneut Tiefstwerte unter minus 20 Grad gemessen. Am kältesten war es wieder in Oberstdorf, aber auch in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern mit minus 28 Grad. In Baruth südlich von Berlin sanken die Temperaturen auf minus 23 Grad ab. Im Erzgebirge zeigte das Thermometer minus 24 Grad an.

Die neue Woche startete bitterkalt
Die neue Woche startete bitterkalt
Die Karte zeigt die Tiefsttemperaturen in der Nacht zum Montag.

Einige Wetterstationen meldeten bereits in der Nacht zum Sonntag Rekorde für das erste Februardrittel, wie zum Beispiel die Station Barth östlich von Rostock. Dort sank gestern die Temperatur auf minus 21,3 Grad, die tiefste Temperatur im Februar seit dem Messbeginn 1967. Auch die Messstation am Flughafen München gehörte mit minus 19,5 Grad zu den Spitzenreitern. Dort wurde seit Beginn der Messaufzeichnungen im Jahr 1993 noch nie eine solch niedrige Temperatur für das erste Februardrittel registriert.

Inzwischen bekommt die Binnenschiffahrt immer mehr Probleme aufgrund der Kältewelle. Unter anderem mussten Teile des Mittellandkanals, des Elbe-Havel-Kanals, des Main-Donau-Kanals sowie der Flüsse Main und Elbe aufgrund des starken Eisgangs gesperrt werden. Auch die Seeschifffahrt spürt erste Auswirkungen: Die Häfen an Nord- und Ostsee sind nur noch eingeschränkt ansteuerbar, da sich auch dort bis zu 30 Zentimeter dickes Eis gebildet hat.

Ganz Deutschland friert
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