Durch die andauernde Kältewelle frieren mittlerweile auch viele größere Gewässer und Seen zu. In Hamburg gaben die Behörden das Eis auf der Alster frei, nachdem dort eine Eisdicke von 12 bis 18 Zentimetern gemessen worden war. Damit steigen die Chancen auf das "Alstereisvergnügen" weiter. Bei diesem Volksfest werden auf minimal 20 Zentimeter dickem Alstereis über hundert Stände und Buden aufgebaut. In diesem Jahr sollen die Stände aber nur am Ufer aufgebaut werden, um Müllberge auf dem Eis zu vermeiden.

| In Hamburg haben die Behörden die Eisdecke auf der Alster freigegeben. Damit steigen die Chancen für das "Alstereisvergnügen", einem Volksfest, dass nur bei einer Eisdicke ab 20 Zentimetern auf der Alster stattfinden kann. |
Andere Große Seen sind mittlerweile ebenfalls zugefroren. An den Ufern des Bodensees hat sich durch die Kälte an den Ufern ein Eisgürtel gebildet, der stellenweise auch dick genug zum Eislaufen ist. Ein komplettes Zufrieren des Bodensees ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Auch mehrere andere Seen in Süddeutschland, wie der Chiemsee, weisen nun stellenweise tragfähige Eisdecken auf. Meist ist das Betreten der Seen jedoch noch zu unsicher und deshalb untersagt.

| Die strenge Kälte hat das Netz von Kanälen und Seen in den Niederlanden in riesige, glitzernde Eisflächen verwandelt. Auf diesen werden derzeit dutzende geführte Eislauftouren von Dorf zu Dorf organisiert. |
Auch in den Niederlanden sind inzwischen die meisten Kanäle und Seen mit einer tragfähigen Eisdecke bedeckt. Sogar das IJsselmeer ist weitgehend zugefroren. In dieser Woche finden auf den glitzernden Eisflächen dutzende organisierte Eislauftouren von Dorf zu Dorf statt, an denen tausende Eisläufer teilnehmen. Ob der berühmteste und längste Eislaufmarathon der Niederlande, die 200 Kilometer lange "Elfstedentocht" in der Provinz Friesland ebenfalls stattfinden kann, muss aufgrund der noch zu geringen Eisdicke auf der Route abgewartet werden.


