Die Nacht zum Samstag ist verbreitet kälteste Nacht des bisherigen Winters gewesen. Zwischen Berlin, Magdeburg und München lagen die Frühtemperaturen erneut vielerorts zwischen minus 15 und minus 20 Grad. Vor allem im Allgäu wurden rekordverdächtige Werte von unter minus 25 Grad gemessen. In Oberstdorf zeigte das Thermometer fast minus 29 Grad an. Etwas weiter nördlich in Leutkirch-Herlazhofen wurden knapp minus 25 Grad erreicht.

| Direkt vor Sonnenaufgang sank das Quecksilber in Oberstdorf auf minus 28,5 Grad ab. Dieser Wert liegt recht nahe am Minusrekord für die dortige Messstation. Vor über 50 Jahren wurden am 10. Februar 1956 minus 32,0 Grad registriert. Bildquelle: Bernd Maurer |
Auch in Teilen Schwabens wie zum Beispiel in Augsburg oder in Franken sanken die Temperaturen auf Tiefstwerte um minus 20 Grad. In Berlin und Teilen Sachsen-Anhalts war es mit minus 19 bis minus 16 Grad nicht minder kalt. In der Nacht zum Sonntag hält sich der Kälteschwerpunkt vor allem im Süden Deutschlands. Dann ist vor allem in den Alpentälern erneut mit Temperaturen von unter minus 20 Grad zu rechnen. Der Frost schwächt sich frühestens zur Wochenmitte hin ab. Aber selbst dann bleibt es verbreitet bei Dauerfrost.

| Die Karte zeigt die Tiefsttemperaturen in der Nacht zum Samstag in Grad Celsius. Bildquelle: WetterOnline |


