Infolge des anhaltenden Frostwetters mit eisigen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad haben sich auf den meisten Seen mittlerweile mächtige Eisdecken gebildet. Vor allem auf ruhigen und flachen Teichen, aber auch auf den ersten, größeren Seen ist das Eis inzwischen so dick, dass es auch für den Eissport frei gegeben werden kann. Wo die Freigabe auf sich warten lässt, hat dies allerdings meist auch gute Gründe: Vor allem in der Nähe von Zuflüssen oder unter Schneedecken ist das Eis noch nicht dick genug um gefahrlos betreten werden zu können.

| Die Eisdecken auf stehenden Binnengewässern sind aufgrund der Kältewelle inzwischen recht mächtig geworden und teils auch schon tragfähig. Dennoch sollten Schlittschuhbegeisterte im Einzelnen die Freigabe der Eisflächen abwarten. |
Da die Kälteperiode auch weiterhin andauern wird, dürften in den nächsten Tagen immer mehr ruhende Binnengewässer eine tragfähige Eisdecke aufweisen und von den Behörden auch freigegeben werden. Dagegen sollten fließende Gewässer auch weiterhin tunlichst gemieden werden: Einerseits wegen der Unruhe des dahin strömenden Wassers, vor allem aber wegen Pegelschwankungen unter dem Eis ist dort die Gefahr generell ziemlich groß, dass stabil wirkende Eisdecken schon bei geringen, zusätzlichen Belastungen plötzlich aufbrechen können.


