Trotz des anhaltenden Frostes mit Tiefstwerten von bis zu minus 20 Grad sind viele Seen und Kanäle nur mit einer dünnen, nicht tragfähigen Eisdecke bedeckt oder sogar noch teilweise eisfrei. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Die Wassertemperaturen der Gewässer sind oft noch relativ hoch, da es vor der Kälteperiode lange mild gewesen ist. Außerdem verhindert der böige Ostwind ein schnelles zufrieren, da das Wasser so in Bewegung bleibt. Sicheres Eislaufen ist aktuell nur ganz vereinzelt auf überfluteten Feldern möglich.

| Die Eisdecke auf vielen Binnengewässern sind trotz der Kältewelle noch zu dünn und nicht tragfähig. Nur auf überfluteten Feldern ist, wie hier bei Bremen, derzeit vereinzelt sicheres Eislaufen auf Natureis möglich. Bildquelle: Stefan Neumann |
Eislauffreunde sollten also auch in den kommenden Tagen auf keinen Fall die noch zu dünnen Eisdecke betreten und sich noch in Geduld üben. Die Kälteperiode hält bis weit in die kommende Woche hinein an und der Ostwind nimmt deutlich ab. Durchgreifendes Tauwetter ist bis auf weiteres nicht in Sicht. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass in der nächsten Woche auch größere Binnengewässer eine tragfähige Eisdecke aufweisen und von den Behörden freigegeben werden.


