Ein kräftiges Mittelmeertief über Italien sorgt derzeit für stürmisches Wetter mit heftigen Regen- und Schneefällen. In Italien erwarten Meteorologen die kälteste Woche seit über 20 Jahren mit Tiefstwerten von bis zu minus 20 Grad. Vor allem in Norditalien schneite es stark, Straßen und Autobahnen wurden in den Regionen Umbrien und Toskana gesperrt, der Zugverkehr kam stellenweise zum Erliegen. In vielen Schulen im Binnenland fiel zudem der Unterricht aus, in Turin wurde sogar ein Krankenhaus geschlossen. Mehrere Fußballspiele wurden abgesagt.

| Ein kräftiges Mittelmeertief wirbelt derzeit das Wetter in Italien und Südfrankreich durcheinander. Es kam zu Sturm, heftigen Schnee- und Regenfällen und eisigen Temperaturen. Bildquelle: WetterOnline Mitgliedschaft |
Auch Südfrankreich hat mit massiven Problemen durch Kälte und Schnee zu kämpfen. Auf Korsika fielen im Landesinneren 20 bis 40 Zentimeter Schnee. Es gab massive Verkehrsbehinderungen. Auch im südfranzösischen Departement Var gab es Verkehrsbehinderungen und Schulausfälle nach starkem Schneefall. Im Rhonetal tobte ein stürmischer Mistral. Insgesamt waren auf Korsika und in Südfrankreich 31.000 Haushalte zeitweise ohne Strom. Aufgrund der Kältewelle haben die französischen Behörden Turnhallen und Schulen für Obdachlose geöffnet.


