Zyklon "Yasi" ist mit Urgewalt auf die Küste von Queensland geprallt. In der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) erreichte der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten um 300 Stundenkilometer und meterhohen Wellen die Region im Nordosten Australiens. "Yasi" richtete zwar in den Städten und vielen kleineren Ortschaften schwere Verwüstungen an, Menschenleben sind allerdings glücklicherweise bisher nicht zu beklagen. Für mehr als 150.000 Einwohner brach jedoch die Stromversorgung zusammen.
Zyklon "Yasi" hinterlässt eine Spur der Verwüstung
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| In den Jachthäfen an der Küste stapeln sich nach der Passage des Wirbelsturm Boote, die vom Zyklon hinweggefegt wurden. Bildquelle: AFP |
Zehntausende Menschen waren aus den betroffenen Gebieten geflüchtet oder evakuiert worden. In vielen Orten rasierte der Zyklon Hausdächer ab und ließ nur die Grundmauern stehen. In Innisfail traf es sogar eine Notunterkunft, in der 500 Menschen Zuflucht gesucht hatten. An der Küste hob der Sturm tonnenschwere Segeljachten wie Spielzeuge in die Luft und fegte sie an Land. Die sonst so beliebte Küstenstadt Cairns war fast menschenleer. Die über 100.000 Einwohner blieben vom Gröbsten verschont, weil "Yasi" die Stadt nicht mit voller Wucht traf.
Schweren Schaden haben allerdings die ausgedehnten Bananenplantagen des australischen Bundesstaates genommen, als der Wirbelsturm mit peitschenden Winden und Regenfluten über sie hinwegzog. Mittlerweile hat sich "Yasi" über Land deutlich abgeschwächt, schwere Sturmböen und starke Regenfälle führt er aber auch weiterhin noch mit sich.


