Wetter-Lexikon
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Thermik

Unter Thermik versteht man in der Meteorologie   konvektive  Vertikalströmungen, die durch starke Erwärmung des Bodens und der bodennahen Luftschichten ausgelöst werden. Man bezeichnet diese Aufwärtsbewegungen auch als Aufwinde. Die Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit und des Reliefs. 

Thermik
Foto © Tommy Kühnlein

 Dunkle und trockene Flächen erwärmen sich schneller als helle oder feuchtere. Die Luft steigt meist in so genannten Warmluftblasen auf. Sie steigen sehr langsam auf. Wenn sie die Temperatur der Umgebungsluft erreicht haben, dann verharren sie in dem jeweiligen Niveau. Verschmelzen mehrere Warmluftblasen zusammen, weil ein immerwährender Nachschub von erwärmter Luft am Boden vorherrscht, dann kann ein so genannter Thermikschlauch entstehen. Bilden sich keine Wolken, weil die aufsteigende Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt ist, spricht man von   Blauthermik.   

 Wenn dagegen ausreichend Luftfeuchtigkeit vorhanden ist und die untere Troposphäre labil geschichtet ist, dann bilden sich ab einer bestimmten Höhe   Cumuluswolken.  Inversionen stoppen die aufsteigende Luft in der Höhe. In den Randzonen der Aufwinde wird trockene und kühlere Luft eingemischt. Die kühlere Luft sinkt zum Erdboden ab. 

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