Wetter in Deutschland - Dienstag, 19.03.2013
Nur im Süden etwas Sonne
Weiterer Neuschnee im Nordosten

Der Spätwinter will einfach nicht enden. Während es im Nordosten noch weiter schneit und kaum mehr als 0 Grad erreicht werden, zieht am Mittwoch von Westen her ein neues Tief mit Schneefällen heran. Nur im Südwesten regnet es zumeist. Mehr als 9 Grad sind auch dort nicht drin.

Heute Nachmittag schneit es nordöstlich der Elbe weiter. Bis zum Abend können vor allem von Vorpommern bis zur Havel noch weitere 5 bis 10 Zentimeter zusammenkommen. Unangenehm ist auch der eisige, böige Nordostwind an der Küste. Er kann zu starken Schneeverwehungen führen. Sonst fallen nur ein paar Flocken, nach Südwesten hin ist es im Flachland meist Regen. Im Süden lugt auch mal die Sonne hervor. Die Höchstwerte liegen im Nordosten nur um oder knapp unter den Gefrierpunkt, an Rhein und Neckar werden bis zu 8 Grad gemessen.

In der Nacht hört der Schneefall im Nordosten des Landes nur zögernd auf. Im Ostseeumfeld kann es dabei noch kräftiger schneien. Dort bläst nach wie vor ein eisiger Nordostwind und es besteht noch die Gefahr von Schneeverwehungen. Nach Südwesten und Westen hin ist es zunächst trocken und die Wolken lockern regional auf. Zum Morgen ziehen von Belgien und Nordostfrankreich neue Schnee- und Regenfälle auf. Die Tiefstwerte reichen von minus 1 Grad in Bayern bis minus 5 Grad in Vorpommern. Nur am Rhein ist es meist frostfrei.

Am Mittwoch beginnt der kalendarische Frühling ganz und gar nicht frühlingshaft. Nach einer fast überall frostigen Nacht steigen die Temperaturen Richtung Ostsee kaum über den Gefrierpunkt und auch im Süden sind es nicht mehr als 9 Grad. Dabei zieht aus Westen ein neues Tief mit teils kräftigen Schneefällen in die Landesmitte hinein. Richtung Mosel, Saar und Oberrhein fällt im Flachland Regen. Auch Richtung Ostsee schneit es noch leicht. Die Sonne hat am ehesten im Südosten und an der Nordsee eine Chance.

Am Donnerstag beruhigt sich das Wetter ein wenig. Es kommt nur noch hier und da zu Niederschlägen. Meist fallen diese als Schnee, in tiefen Lagen des Westens und Südens als Regen. Die Wolken lockern aber später etwas auf und vor allem Richtung Rhein und Ems kommt die Sonne zeitweise zum Zuge. Die Temperaturen liegen im Osten und Nordosten nur leicht über dem Gefrierpunkt, sonst steigen sie auf 3 bis 9 Grad.